Bidirektionales Laden macht E-Autos zu flexiblen Stromspeichern für Zuhause
Bidirektionales Laden macht E-Autos zu flexiblen Stromspeichern für Zuhause
Bidirektionales Laden revolutioniert die Interaktion von Elektrofahrzeugen mit Stromanbietern und Strommärkten
Die Technologie verbindet nun E-Mobilität, erneuerbare Energien und Strompreise und beschleunigt so den Übergang zu sauberer Energie. Immer mehr Automobilhersteller und Energielösungsanbieter setzen sie ein – und erleichtern Nutzern damit die Verwaltung ihres Strombedarfs.
Die Technologie funktioniert, indem Elektrofahrzeuge nicht nur Strom beziehen, sondern auch zurück ins Hausnetz oder ins öffentliche Stromnetz einspeisen können. Aktuell liegt der Fokus vor allem auf Vehicle-to-Home (V2H)-Lösungen, während Vehicle-to-Grid (V2G)-Systeme noch in der Entwicklung sind. Viele bestehende E-Autos lassen sich bereits mit einem einfachen Software-Update für bidirektionales Laden nachrüsten – zusätzliche Hardware ist oft nicht nötig.
Zwei große Automobilhersteller, BMW und Volkswagen, bieten bereits eigene Systeme an. Die BMW Wallbox Professional und der VW ID. Charger Pro unterstützen das bidirektionale Laden, auch wenn beide Hersteller die Nutzung der Ambibox-Technologie bisher nicht offiziell bestätigt haben. Die Ambibox selbst hat sich indes als bevorzugte Lösung für bidirektionales Laden etabliert – besonders in Kombination mit dem Solar Manager-Energiesystem.
Der Solar Manager, der mit über 700 verschiedenen Komponenten kompatibel ist, integriert nun auch die Ambibox. Nutzer können damit festlegen, wie die Fahrzeugbatterie genutzt wird – ob zum Speichern, Laden oder Rückspeisen von Strom. Das System setzt zudem ein "Energy-Shift-Prinzip" ein, das Fahrzeuggrenzen ausbalanciert und gleichzeitig die Batterieleistung optimiert.
Mit der Verbreitung des bidirektionalen Ladens werden Elektroautos für immer mehr Fahrer zu flexiblen Energiespeichern. Die Kombination aus Ambibox und Solar Manager gibt Nutzern mehr Kontrolle über ihren Stromverbrauch. Dieser Wandel fördert die Nutzung erneuerbarer Energien und könnte langfristig die Art und Weise verändern, wie Haushalte und Netze Strom managen.
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