Apotheker fordern mehr Rechte – Verhandlungen über ePA-Zugang und Personalnot starten
Apotheker fordern mehr Rechte – Verhandlungen über ePA-Zugang und Personalnot starten
Apotheker in Deutschland sollen mehr Verantwortung erhalten – nächste Woche beginnen entscheidende Verhandlungen
Ein zentrales Thema wird dabei der Zugang zu elektronischen Patientenakten (ePA) sein: Apotheker sollen künftig Lese- und Schreibrechte erhalten, um Medikationsfehler zu vermeiden. Gleichzeitig stehen noch ungelöste Fragen auf der Agenda, etwa die Vertretungsregelungen für das Personal und die finanziellen Strukturen innerhalb der Apotheken.
Die Gespräche finden vor dem Hintergrund statt, dass die Branche hohe Standards in der Arzneimittelversorgung und Beratung aufrechterhalten will – und sich gleichzeitig gegen Bestrebungen wehrt, den Vertrieb über Drogerieketten oder Online-Plattformen auszuweiten.
Die CDU unter Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat ein zeitlich befristetes Pilotprojekt vorgeschlagen, um den Personalmangel in ländlichen Regionen zu entschärfen. Demnach könnten Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) vorübergehend Apothekenleiter vertreten, wobei diese jedoch rechtlich verantwortlich blieben und erreichbar sein müssten. Das Verbot externer Apothekenbesitzmodelle soll bestehen bleiben.
Auch finanzielle Aspekte stehen zur Debatte. Die Bundesregierung hatte bereits einen Grundkostenzuschuss für die ersten 20.000 Medikamentenpackungen abgelehnt, da dies das bestehende Erstattungssystem verkomplizieren könnte. Stattdessen wird die Einführung einer gesetzlich geregelten Pauschalgebühr ein zentraler Verhandlungspunkt sein. Apotheker fordern seit Langem klarere finanzielle Rahmenbedingungen, um ihre Risiken unter der aktuellen Null-Retaxations-Politik zu verringern.
Ein weiteres Anliegen ist die Eindämmung des weiteren Ausbaus von Medikamentenverkäufen über Drogeriemärkte oder ausländische Online-Apotheken. Die Branche pocht darauf, die Versorgungsketten sicher zu halten und die persönliche Beratung als Grundpfeiler des Apothekenangebots zu bewahren. Simone Borchardt (CDU) bestätigte, dass diese Themen in den anstehenden parlamentarischen Beratungen ab nächster Woche konkretisiert werden sollen.
Die anstehenden Verhandlungen werden maßgeblich prägen, wie Apotheken in den kommenden Jahren arbeiten. Entscheidungen zu ePA-Zugang, Vertretungsregelungen und Pauschalgebühren könnten langfristige Auswirkungen haben. Sollte das Pilotprojekt zur PTA-Vertretung beschlossen werden, könnte dies den Druck in unterversorgten Regionen mindern – bei gleichzeitiger strenger Aufsicht. Die Ablehnung von Subventionen deutet hingegen auf einen Kurs hin, der auf schlanke Finanzregeln ohne zusätzlichen Bürokratieaufwand setzt.
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