Herrnsheimer Schloss in Worms wird für 7 Millionen Euro saniert und modernisiert
Herrnsheimer Schloss in Worms wird für 7 Millionen Euro saniert und modernisiert
Offizielle Sanierungsarbeiten am Herrnsheimer Schloss in Worms begonnen
Am Herrnsheimer Schloss in Worms, einem historischen Bau mit Wurzeln bis ins 18. Jahrhundert, haben die Renovierungsarbeiten offiziell begonnen. Das einstige Sommerschloss der Familie Dalberg diente später als Kriegslazarett und Altenheim, bevor es zunehmend verfiel. Nun soll ein 7-Millionen-Euro-Sanierungsprojekt den einstigen Glanz des Gebäudes wiederherstellen.
In der ersten Bauphase wird der Keller des Schlosses zu einem modernen Veranstaltungsraum umgebaut. Gleichzeitig restaurieren Handwerker die prunkvollen Repräsentationsräume im Erdgeschoss. Bevor die Hauptarbeiten beginnen konnten, wurden die Deckengemälde sorgfältig gesichert und archäologische Untersuchungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine historischen Funde übersehen wurden.
Auf dem Außenareal haben die Erdarbeiten für die neue unterirdische Infrastruktur begonnen. Diese umfasst eine Pelletheizung und eine modernisierte Elektroinstallation, die das Schloss energieeffizienter machen sollen. Zudem wird ein Aufzug eingebaut, der barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss sowie zur ersten und zweiten Etage ermöglicht.
Die zweite Phase, die nach der Beschaffung weiterer Mittel im Sommer 2026 beginnen soll, widmet sich der Sanierung von Dach und Fassade. Bisher sind 85 Prozent der Projektkosten gesichert – 70 Prozent stammen vom Bund, 15 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz. Der enge Zeitplan, koordiniert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sieht die Fertigstellung für Ende 2027 vor.
Ursprünglich als Jagdschloss und Sommerresidenz erbaut, blieb das Anwesen bis 1918 im Besitz der Familie Dalberg. Im Zweiten Weltkrieg diente es als Lazarett, später als städtisches Altenheim und Verwaltungsgebäude. Anfang der 2020er-Jahre machte der bauliche Zustand eine umfassende Sanierung notwendig, um weiteren Verfall zu verhindern.
Die Gesamtkosten der Renovierung belaufen sich auf rund 7 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Schloss über eine moderne Heizung, erneuerte Elektroinstallationen und vollständige Barrierefreiheit verfügen. Die restaurierten Räume und Veranstaltungsflächen sollen das Gebäude der Öffentlichkeit zugänglich machen – ohne seinen historischen Charakter zu beeinträchtigen.
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