Thüringenkolleg Weimar schließt: Keine neuen Studierenden ab 2025
CDU-Abgeordneter hofft auf Lösung für Thüringen-Kolleg - Thüringenkolleg Weimar schließt: Keine neuen Studierenden ab 2025
Das Thüringenkolleg in Weimar, eine Einrichtung des zweiten Bildungswegs für Erwachsene, die ihr Abitur nachholen möchten, wird ab dem nächsten akademischen Jahr keine neuen Studierenden mehr aufnehmen. Das Thüringer Bildungsministerium begründete die Schließung mit hohen Kosten und einer geringen Abschlussquote – eine Entscheidung, die auf Widerstand bei Politikern aller Parteien stößt.
Die Bildungseinrichtung, an der Erwachsene innerhalb von drei Jahren ihre Hochschulreife erwerben können, stand bereits länger in der Kritik wegen ihrer Effizienz. Offizielle Zahlen zeigen jährliche Ausgaben von rund einer Million Euro, doch im vergangenen Jahr haben nur 25 Studierende ihren Abschluss gemacht. Das Ministerium argumentiert, dass diese Zahlen eine weitere Finanzierung nicht mehr rechtfertigen.
Der Widerstand gegen die Entscheidung wächst rasant. Der CDU-Landtagsabgeordnete Lennart Geibert betonte die Bedeutung des Thüringenkollegs als wichtige Säule der zweiten Bildungswege. Er forderte das Ministerium auf, nach einer alternativen Lösung zu suchen, statt die Einrichtung komplett zu schließen. Unterdessen rief Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Linken, Bildungsminister Christian Tischner dazu auf, die Schließung rückgängig zu machen. Zudem kündigte sie an, das Thema im Bildungsausschuss zur weiteren Debatte einzubringen.
Bestehende Studierende dürfen ihr Studium zwar abschließen, doch neue Bewerbungen werden nicht mehr angenommen. Damit fehlen Erwachsene in Thüringen vorerst praktikable Alternativen, um auf ähnlichem Weg ihr Abitur nachzuholen.
Die Schließung des Thüringenkollegs beseitigt eine zentrale Bildungsmöglichkeit für Erwachsene in der Region. Da ab dem nächsten Jahr keine neuen Studierenden mehr aufgenommen werden, verlagert sich die Diskussion nun darauf, ob das Ministerium einen Ersatz vorschlagen oder seine Förderstrategie anpassen wird. Die Entscheidung darüber wird die Zukunftschancen all jener prägen, die eine verspätete Hochschulzugangsberechtigung anstreben.
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