Rosenmontag in Mainz und Trier: Tausende feiern trotz einzelner Straftaten friedlich
Quantitäten von Alkohol beschlagnahmt und vernichtet bei Kontrollen am Rosenmontagsumzug - Rosenmontag in Mainz und Trier: Tausende feiern trotz einzelner Straftaten friedlich
Rosenmontagsumzüge in Mainz und Trier lockten große Menschenmassen – überwiegend friedliche Stimmung trotz einzelner Vorfälle
Die diesjährigen Rosenmontagsumzüge in Mainz und Trier zogen große Besuchermassen an, wobei die Feiern größtenteils ohne größere Zwischenfälle verliefen. Die Polizei meldete eine ausgelassene Atmosphäre in beiden Städten, auch wenn es vereinzelt zu Straftaten kam. Allein der Mainzer Umzug lockte rund 500.000 Menschen an, während die Besucherzahlen in Trier aufgrund unvollständiger Daten unklar bleiben.
Beim Mainzer Rosenmontagsumzug war die Polizei mit einem starken Aufgebot präsent und führte über 1.300 Kontrollen durch. Davon betrafen 753 Kinder und Jugendliche. Die Beamten beschlagnahmten oder entsorgten während der Veranstaltung etwa 211 Liter Alkohol.
Insgesamt wurden in Mainz 55 Straftaten registriert, darunter 25 Körperverletzungen, drei Sexualdelikte und mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Vier Personen wurden festgenommen, 47 wegen Ordnungswidrigkeiten vom Gelände verwiesen. Trotz dieser Vorfälle beschrieben die Behörden die allgemeine Stimmung als friedlich und feierfreudig.
Auch in Trier verliefen die Feiern weitgehend geordnet, obwohl 42 Straftaten gemeldet wurden, darunter 25 Körperverletzungen. Die Polizei betonte, dass die Mehrheit der Besucher die Festlichkeiten ohne größere Störungen genossen habe.
Bereits zu Beginn der Karnevalswochen hatte das Mainzer Altweiberfastnacht-Fest bis zu 7.000 Besucher angezogen. Für die Trierer Karnevalsveranstaltungen liegen jedoch keine verlässlichen Zahlen vor, sodass sich die Gesamtbesucherzahlen für die Region nicht ermitteln lassen.
Die Karnevalssaison in Mainz und Trier endete mit einer Mischung aus ausgelassener Stimmung und vereinzelten Vorfällen. Im Vergleich zur großen Besucherzahl blieben polizeiliche Eingriffe begrenzt, und die meisten Jecken feierten ohne Probleme. Die Behörden werden die Erfahrungen nun auswerten, um die öffentliche Sicherheit bei künftigen Veranstaltungen weiter zu gewährleisten.
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