Vier Regionen testen neue Besucherabgabe für nachhaltigen Tourismus an der Mosel

Hannah Brandt
Hannah Brandt
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Eine alte Ansichtskarte des Hotels Rother Hahn in Nürnberg, Deutschland, die ein Gebäude mit Fenstern, eine Gruppe von Menschen, Fahrzeuge und eine Kutsche zeigt, mit Text auf der Ansichtskarte.Hannah Brandt

Vier Regionen testen neue Besucherabgabe für nachhaltigen Tourismus an der Mosel

Vier Regionen in Rheinland-Pfalz wollen eine neue Besucherabgabe erproben, um den nachhaltigen Tourismus zu fördern. An dem Pilotprojekt beteiligen sich der Landkreis Bernkastel-Wittlich, die Städte Cochem und Traben-Trarbach sowie der Moselsteig-Verein. Eine Machbarkeitsstudie, unterstützt von der Landesregierung, soll untersuchen, wie ein solches Modell in der Praxis funktionieren könnte.

Die Initiative startet 2026 mit einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie. Ziel ist es, verschiedene Varianten der Besucherabgabe zu prüfen – sowohl unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten als auch in Bezug auf die praktische Umsetzung. Tourismusverbände betonen, dass das Projekt ergebnisoffen bleibt und zunächst Daten gesammelt werden sollen, ohne sich auf ein festes Konzept festzulegen.

Bis Ende 2026 soll ein detailliertes Konzept vorliegen. Bei positiver Bewertung könnte die Abgabe bereits 2027 eingeführt werden. Auch der Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbund (RNN) ist eingebunden und unterstützt die Entwicklung nachhaltiger Verkehrsangebote für Touristen in der Region.

Lokale Behörden, Unternehmen und weitere Akteure sind aufgerufen, sich von Anfang an einzubringen. Eine frühe Zusammenarbeit gilt als entscheidend, um ein System zu schaffen, das Besuchern, Tourismusbetrieben und der gesamten Region zugutekommt. Interessierte können sich bereits jetzt an die beteiligten Organisationen wenden, um weitere Informationen zu erhalten.

Das Projekt sucht nach neuen Wegen, um nachhaltigen Tourismus zu finanzieren, ohne die Attraktivität der Region für Gäste zu beeinträchtigen. Die endgültige Entscheidung über die Umsetzung hängt von den Ergebnissen der Studie ab, die bis Ende 2026 vorliegen sollen. Bei Erfolg könnte das Modell auch auf andere Teile Rheinland-Pfalz übertragen werden.

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