Tödlicher Angriff auf Schaffner erschüttert die Bahn und löst Falschmeldungen aus
Tödlicher Angriff auf Schaffner erschüttert die Bahn und löst Falschmeldungen aus
Ein Zugschaffner ist nach einem Angriff während einer Ticketkontrolle in der Nähe von Kaiserslautern gestorben. Die Tat löste landesweit Entsetzen aus und führte zu einer Welle falscher Behauptungen im Internet. Innerhalb weniger Stunden verbreitete sich das Gerücht, der Verdächtige sei ein syrischer Migrant – obwohl die Behörden bestätigten, dass es sich um einen griechischen Staatsbürger handelt.
Die Deutsche Bahn kündigte daraufhin neue Sicherheitsmaßnahmen an, darunter Körperkameras und strengere Vorschriften für das Personal.
Der Vorfall ereignete sich in einem Regionalzug, als der 42-jährige Schaffner Serkan C. von einem Fahrgast angegriffen wurde. Er erlag später seinen Verletzungen. Wie die Staatsanwaltschaft Zweibrücken mitteilte, handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 26-jährigen Griechen mit Wohnsitz in Luxemburg.
Trotz klarer Beweise verbreitete sich in sozialen Medien rasend schnell eine falsche Erzählung. Die fragwürdige griechische Website pronews.gr behauptete als Erste, der Angreifer sei ein 'syrischer Islamist' namens Mustafa Aslan. Die haltlose Geschichte erreichte Hunderttausende Nutzer, angetrieben von rechtsextremen Gruppen wie der AfD und teilweise auch Mitgliedern der CDU.
Die Staatsanwaltschaft wies die Behauptung umgehend zurück und bestätigte erneut die griechische Staatsangehörigkeit des Verdächtigen. Experten betonten, dass die Verknüpfung von Kriminalität mit Nationalität oder Herkunft irreführend und rassistisch sei. Sie verurteilten zudem Versuche, zwischen von Geburt an eingebürgerten und später eingebürgerten Bürgern zu unterscheiden.
Als Reaktion auf den Angriff berief die Deutsche Bahn einen Notfall-Sicherheitsgipfel ein. Das Unternehmen kündigte an, dass Zugbegleiter künftig freiwillig Körperkameras tragen dürfen – nach einer verpflichtenden Schulung. Weitere Maßnahmen umfassen Notfallknöpfe und ein Verbot, dass Mitarbeiter allein in Zügen arbeiten.
Der Angriff hat die Debatten über Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr und die Verbreitung von Falschinformationen verschärft. Die neuen Richtlinien der Deutschen Bahn zielen darauf ab, das Personal besser zu schützen, während die Ermittlungen zur Tat fortgesetzt werden. Die Behörden wiesen erneut darauf hin, dass die Nationalität des Verdächtigen nichts über die Art des Angriffs aussagt.
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