Hamburgs Handel mit den USA bricht 2025 um über 60 Prozent ein – doch die Stadt sucht neue Wege
Tschentscher kritisiert US-Handelspolitik - Hamburgs Handel mit den USA bricht 2025 um über 60 Prozent ein – doch die Stadt sucht neue Wege
Hamburgs Handel mit den USA bricht 2025 um über 60 Prozent ein
In den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 ist der Handel Hamburgs mit den USA um mehr als 60 Prozent eingebrochen. Der drastische Rückgang folgt auf die neuen US-Zölle, die auch die deutschen Exporte bundesweit belasten. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Stadt entschlossen, ihre globalen Handelsbeziehungen weiter auszubauen.
Beim traditionellen Matthiae-Mahl, einem historischen Ereignis mit langer Tradition, trafen sich Politiker und Wirtschaftsführer, um über die wirtschaftliche Zukunft Europas zu diskutieren. Unter dem Motto "Europas Souveränität im geopolitischen Umbruch" betonte Hamburg dabei seinen Kurs auf stärkere Partnerschaften jenseits der klassischen Absatzmärkte.
Das Matthiae-Mahl 2025, das älteste durchgehend stattfindende Bankett der Welt mit Ursprüngen bis ins Jahr 1356, versammelte rund 400 Gäste. Zu den Ehrengästen zählten die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr Hamburgs jahrhundertelange Rolle als Drehscheibe des internationalen Handels.
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher kritisierte die Zollpolitik des früheren US-Präsidenten Donald Trump und machte sie für die Handelsprobleme der Stadt mitverantwortlich. Während die deutschen Exporte in die USA 2025 bundesweit um 10 Prozent sanken, verzeichnete Hamburg im gleichen Zeitraum einen Einbruch von über 60 Prozent. Die seit August 2025 geltenden US-Zölle in Höhe von 15 Prozent haben die Handelsströme massiv gestört.
Dennoch verzeichnet die Hansestadt insgesamt ein Wachstum im Außenhandel – ein Zeichen dafür, dass alternative Märkte erfolgreich erschlossen werden. Gelobt wurden jüngste EU-Handelsabkommen wie CETA mit Kanada, das Mercosur-Abkommen sowie ein neues Partnerschaftsabkommen mit Indien. Diese Verträge passen zu Hamburgs Strategie, die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu verringern.
Lokale Verantwortliche wiesen auf die Verwundbarkeit der Stadt gegenüber geopolitischen Verschiebungen und Lieferkettenstörungen hin. Durch die Diversifizierung der Handelsbeziehungen will Hamburg seine Widerstandsfähigkeit gegen künftige wirtschaftliche Krisen stärken.
Der starke Rückgang der US-Exporte zwingt die Stadt, neue Handelschancen zu suchen. Im Fokus stehen nun der Ausbau von Partnerschaften über EU-gestützte Abkommen sowie die Erschließung aufstrebender Märkte. Als eine Wirtschaft, die eng mit globalen Strömen verbunden ist, passt sich Hamburg kontinuierlich an die sich wandelnde Handelslandschaft an.
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