Julian Barnes attackiert bei der Lit.Cologne Trump und warnt vor Orwells Albtraum
Julian Barnes: '1984' ist jetzt Realit├Ąt - Julian Barnes attackiert bei der Lit.Cologne Trump und warnt vor Orwells Albtraum
Mit 80 Jahren eröffnete Julian Barnes die Lit.Cologne mit einer scharfen Kritik an der modernen Welt. Der gefeierte Autor las aus Abschied(e), einem Buch, das er als sein letztes Werk bezeichnet. In seiner Rede griff er auch politische Persönlichkeiten und globale Machtstrukturen an.
Barnes beschrieb die heutige Welt als geprägt von drei paranoiden Blöcken: China, Russland und Amerika. Er warnte, dass George Orwells dystopische Vision aus 1984 unter ihrem Einfluss Realität geworden sei. Der Schriftsteller rief Europa auf, angesichts dieser Mächte vereint und stark zu bleiben.
Mit seiner Kritik an Donald Trump hielt der Autor nicht hinter dem Berg. Er bezeichnete den ehemaligen US-Präsidenten als unwissend und verglich dessen Aufmerksamkeitsspanne mit der eines Goldfischs. Trotz des ernsten Tons reagierte das Publikum warmherzig und verlieh Barnes mit stehenden Ovationen seinen Abgang von der Bühne.
Abschied(e) markiert, was Barnes als das Ende seiner literarischen Laufbahn betrachtet. Die Veranstaltung bei der Lit.Cologne unterstrich sowohl sein literarisches Erbe als auch seine Sorgen um die Zukunft der Demokratie.
Barnes' Auftritt bei der Lit.Cologne verband literarische Reflexion mit politischer Dringlichkeit. Sein Appell für europäische Einheit ging einher mit einer deutlichen Warnung vor autoritären Tendenzen. Die stehenden Ovationen deuteten darauf hin, dass seine Botschaft beim Publikum tiefen Anklang fand.
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