Merz schließt Verhandlungen mit Russland aus – "Kein Dialog unter Beschuss"
Merz: 'Diplomatie mit Russland derzeit hoffnungslos' - Merz schließt Verhandlungen mit Russland aus – "Kein Dialog unter Beschuss"
Bundeskanzler Friedrich Merz hat erneute diplomatische Verhandlungen mit Russland ausgeschlossen und dessen Vorgehen als direkte Bedrohung für die politische Ordnung Europas bezeichnet. Bei einer Rede zum Auftakt des Endspurts des hessischen Wahlkampfs betonte er, dass militärische Aggressionen beendet werden müssten, bevor überhaupt über Gespräche nachgedacht werden könne. Die Kommunalwahlen am 17. März werden fast 4,7 Millionen Wählerinnen und Wähler über die lokale Führung in dem Bundesland entscheiden lassen.
Merz lehnt Verhandlungen mit Moskau seit Langem ab und argumentiert, Russland habe auf frühere diplomatische Initiativen stets mit Angriffen auf Zivilisten und kritische Infrastruktur reagiert. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 vertritt er die Position, dass nur die militärische Stärke der Ukraine – und nicht Zugeständnisse – das Ende des Konflikts herbeiführen könne. Seine Haltung steht damit im scharfen Kontrast zu anderen europäischen Stimmen, etwa Ungarns Forderung nach wirtschaftlicher Wiedereingliederung durch US-russische Gespräche oder der Einschätzung des früheren NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg, wonach die NATO-Erweiterungszusagen von 2008 Russland möglicherweise provoziert hätten.
Bei einer Wahlkampfveranstaltung mit Hessens Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnete Merz den Krieg als Angriff auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – nicht nur in der Ukraine, sondern in ganz Europa. Er warf Wladimir Putin vor, gewaltsam die Nachkriegsordnung in Europa umstürzen zu wollen, und machte deutlich, dass unter anhaltenden Angriffen keine Verhandlungen möglich seien. Die Position des Kanzlers bleibt unmissverständlich: Ohne ein Ende der Kampfhandlungen gibt es keine Grundlage für einen Dialog.
Die Äußerungen fielen in die heiße Phase des hessischen Kommunalwahlkampfs, bei dem am 17. März fast 4,7 Millionen Wahlberechtigte über die lokale Politik entscheiden. Merz und Rhein nutzten die Veranstaltung, um Unterstützung zu mobilisieren, und verbanden dabei kommunale Themen mit übergeordneten Fragen der Sicherheit und europäischen Stabilität.
Merz' Vorbedingung für Gespräche – ein Stopp der russischen Militärschläge – bleibt unerfüllt. Da Moskau keine Anzeichen für einen Kurswechsel zeigt, sieht seine Regierung kaum Spielraum für Verhandlungen. Die anstehenden Wahlen in Hessen werden zeigen, wie groß die öffentliche Unterstützung für seine harte Linie angesichts anhaltender regionaler und internationaler Spannungen ist.
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