Sarah Ferguson zieht sich nach Epstein-Enthüllungen aus der Öffentlichkeit zurück

Greta Koch
Greta Koch
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Ein altes Buch mit einem Schwarz-Weiß-Coverbild von Queen Elizabeth II und Prinz Philip, Duke of Edinburgh, betitelt mit "The Illustrated London News".Greta Koch

Sarah Ferguson soll angeblich nach Epstein-Enthüllungen virtual obdachlos sein - Sarah Ferguson zieht sich nach Epstein-Enthüllungen aus der Öffentlichkeit zurück

Sarah Ferguson, die Herzogin von York, hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, nachdem neu veröffentlichte E-Mails ihre langjährigen finanziellen Verbindungen zu Jeffrey Epstein offenlegten. Die Unterlagen belegen, dass Epstein sie über 15 Jahre lang unterstützte – darunter eine Zahlung von 15.000 Pfund zur Begleichung persönlicher Schulden. Ihr Ruf hat durch die anhaltenden Folgen des Skandals um Prinz Andrew weiteren Schaden genommen.

Die sogenannten Epstein-Akten, die in den vergangenen Wochen veröffentlicht wurden, zeigen eine enge Beziehung zwischen Ferguson und dem in Verruf geratenen Finanzier. In einer E-Mail bezeichnete sie Epstein als 'den Bruder, den ich nie hatte'. Finanzaufzeichnungen bestätigen, dass er ihr ab 1996 beträchtliche Summen zukommen ließ, darunter eine direkte Zahlung von 15.000 Pfund zur Tilgung ihrer Schulden.

Seit den Enthüllungen hat sich Ferguson weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Zuletzt wurde sie im Dezember 2022 bei der Taufe ihrer Enkelin gesehen. Berichten zufolge hielt sie sich zuletzt in einem Luxusresort in Irland auf, bevor sie nach New York reiste, wo sie nun auf Bekannte angewiesen ist, die ihr Unterkunft gewähren.

Laut Page Six ist die Herzogin de facto obdachlos und 'schläft bei den wenigen Freunden auf der Couch', die noch bereit sind, mit ihr in Verbindung gebracht zu werden. Zu ihnen gehört Priscilla Presley, eine der wenigen prominenten Persönlichkeiten, die sich nicht von ihr distanziert. Andere in New York zeigen sich hingegen zurückhaltend – angesichts der anhaltenden Kontroversen um Epsteins Umfeld.

Der Skandal hat Fergusons ohnehin bereits angeschlagenen Ruf weiter beschädigt, der durch den Absturz Prinz Andrews und dessen eigene Verbindungen zu Epstein belastet war. Ihre aktuelle Situation spiegelt die wachsende Isolation wider, mit der sich ehemalige Kontakte des verurteilten Sexualstraftäters konfrontiert sehen.

Fergusons Rückzug aus der Öffentlichkeit fällt in eine Phase, in der die Epstein-Akten weiterhin frühere Verbindungen aufdecken. Mit nur noch wenigen Verbündeten und einem schwindenden Ansehen ist sie nun auf ein kleines Netzwerk an Unterstützern angewiesen. Die in den Dokumenten enthüllten finanziellen und persönlichen Verflechtungen haben sie zunehmend an den Rand gedrängt.

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