AfD-Spalten Deutschland: Neue Umfrage zeigt tiefe Gräben vor Landtagswahlen 2025
Umfrage: Fast ein Drittel unterstützt AfD-Regierungsbeteiligung bei Landtagsgewinnen - AfD-Spalten Deutschland: Neue Umfrage zeigt tiefe Gräben vor Landtagswahlen 2025
Eine neue Umfrage zeigt tiefe Spaltungen unter deutschen Wählern über eine mögliche Regierungsbeteiligung der rechtspopulistischen AfD auf Länderebene. Während 32 Prozent den Schritt befürworten, falls die Partei die meisten Stimmen erhält, lehnt eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent dies ab. Die zwischen dem 20. und 23. Februar durchgeführte Erhebung spiegelt regionale und generationenbedingte Unterschiede vor den entscheidenden Wahlen in diesem Jahr wider.
In fünf Bundesländern – Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – stehen im März und September Landtagswahlen an. Zwar haben bis zum 1. März noch keine Wahlen stattgefunden, doch die Spannungen nehmen angesichts wirtschaftlicher Sorgen und möglicher Koalitionen zu.
Die Befragung von 2.315 wahlberechtigten Bürgern offenbart deutliche Meinungsunterschiede: Im Westen Deutschlands lehnen 60 Prozent eine Regierungsbeteiligung der AfD ab, im Osten sind es 49 Prozent. Die größte Zustimmung zeigt sich in der Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen, von denen 37 Prozent die Idee unterstützen. Gleichzeitig sprechen sich 67 Prozent der über 70-Jährigen dagegen aus, und bei den 18- bis 29-Jährigen lehnen 62 Prozent eine AfD-Beteiligung ab, während nur 24 Prozent dafür sind.
Wahlumfragen und Prozentrechner zeigen die wirtschaftliche Frustration, insbesondere in Baden-Württemberg, wo die Krise der Automobilindustrie die Unzufriedenheit der Wähler schürt. Auch die Medienberichterstattung, etwa durch ZDF-Umfragen und Parteiprogramme, beeinflusst die öffentliche Meinung. Auf die Frage, ob die CDU ein Bündnis mit der Linken eingehen sollte, um die AfD auszuschließen, stimmten 44 Prozent der Befragten zu, während 43 Prozent dies ablehnten.
Die ersten Bewährungsproben stehen bevor: Am 8. März wählt Baden-Württemberg, am 22. März folgt Rheinland-Pfalz. Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern ziehen im September nach – mit potenziell weitreichenden Folgen für die Landespolitik.
Die Umfrage unterstreicht die gespaltene Haltung zur politischen Zukunft der AfD, wobei regionale und altersbedingte Unterschiede die Einstellungen prägen. Die anstehenden Wahlen werden zeigen, ob die Partei in Landesregierungen Fuß fassen kann. Zwar lehnt derzeit eine Mehrheit dies ab, doch die Ergebnisse könnten die politische Landschaft Deutschlands noch in diesem Jahr verändern.
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