Sparkassen zahlen Millionen für Bargeld-Sicherheit – doch wer profitiert wirklich?

Weniger gesprengte Geldautomaten - Sparkassen tragen die Kosten - Sparkassen zahlen Millionen für Bargeld-Sicherheit – doch wer profitiert wirklich?
Bargeld bleibt in Deutschland ein Grundpfeiler des Alltags – noch immer werden mehr als die Hälfte aller Transaktionen mit Banknoten und Münzen abgewickelt. Doch die Gewährleistung des Zugang zu Bargeld wird für die Sparkassen immer teurer, insbesondere in Rheinland-Pfalz, wo Sicherheitsmaßnahmen Millionen an Zusatzkosten verursachen.
Allein im vergangenen Jahr gaben die Sparkassen der Region 12,5 Millionen Euro extra aus, um rund 1.000 Geldautomaten zu schützen. Der Grund: eine Zunahme von Angriffen, die die Institute vor ein Dilemma stellte. Ungeschützte Automaten waren Diebstählen ausgesetzt, ihre Schließung löste jedoch öffentliche Verärgerung aus. Um das Problem zu lösen, unterzeichneten Polizei und Banken im Frühjahr 2023 eine Zusammenarbeitsvereinbarung, um Risiken zu bewerten und die Abwehrkräfte zu stärken.
Zu den Sicherheitsaufrüstungen gehören nun Farbmarkierungssysteme und Nebelanlagen, die Kriminelle abschrecken, indem sie gestohlenes Geld unbrauchbar machen. Die Maßnahmen führten zu einem deutlichen Rückgang von Sprengstoffanschlägen auf Geldautomaten – ein Erfolg, der jedoch seinen Preis hat. Anders als die Sparkassen entgehen sogenannte „Rosinenpicker“-Banken, die kaum oder keine eigenen Automaten betreiben, diesen Sicherheitskosten vollständig. Trotz der finanziellen Belastung setzen die Sparkassen weiterhin auf die Bargeldversorgung, besonders in ländlichen und unterversorgten Gebieten. Ihr Engagement stellt sicher, dass die Menschen selbst bei Störungen wie dem jüngsten Stromausfall in Berlin weiterhin Geld abheben können.
Der Rückgang der Angriffe auf Geldautomaten ist ein Fortschritt, doch die Last trägt vor allem der Sparkassensektor. Da Bargeld nach wie vor das Zahlungsmittel der Wahl ist, bleiben diese Institute für den Erhalt eines Netzes verantwortlich, von dem viele profitieren – ohne sich an den Kosten zu beteiligen.

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