Netflix und Harry & Meghan: Warum die Traumpartnerschaft jetzt bröckelt
Anna SchmittAccusations und schwindendes Vertrauen? - Netflix und Harry & Meghan: Warum die Traumpartnerschaft jetzt bröckelt
Die Partnerschaft zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Herzogin Meghan steht nach fünfeinhalb Jahren auf unsicherem Grund. Der Streaming-Riese zeigt sich zunehmend frustriert über die zögerliche Umsetzung und die geringe Ausbeute der Produktionsfirma des Paares, Archewell. Brancheninsider deuten an, dass die Zusammenarbeit bald eine andere Richtung einschlagen könnte.
2020 unterzeichneten die beiden einen Großauftrag mit Netflix, doch die Ergebnisse blieben hinter den Erwartungen zurück. Bisher wurden nur zwei Projekte veröffentlicht – Harry & Meghan sowie Live to Lead –, deutlich weniger als bei Abkommen mit Produzenten wie Shonda Rhimes oder Ryan Murphy. Berichten zufolge hat Netflix die Geduld verloren; ein Insider soll sogar gesagt haben: "Für uns ist Schluss."
Hinter den Kulissen gibt es Spannungen. CEO Ted Sarandos soll scherzhaft erwähnt haben, Meghans Anrufe nur noch entgegenzunehmen, wenn ein Anwalt anwesend sei. Quellen beschreiben sie als dominant in Besprechungen, wo sie Harry unterbreche oder seine Ideen umformuliere und Zoom-Calls abrupt verlasse. Gleichzeitig sitzt Netflix auf etwa 10 Millionen Dollar unsoldierter As Ever-Produkte fest – darunter Tees und Backmischungen, die mit Meghans Lifestyle-Marke verbunden sind.
Ab August 2025 wird der Exklusivvertrag des Paares zu einer "First-Look"-Vereinbarung herabgestuft, was Netflix weniger Verpflichtungen gegenüber ihren Projekten auferlegt. Branchenvertreter – von Filmemachern bis zu Agenten – sollen Zusammenarbeit mit Archewell zunehmend meiden. Selbst laufende Filmprojekte wie Meet Me at the Lake und The Wedding Date stocken, während Meghans Serie With Love, Meghan kaum Resonanz findet.
Die Umstellung auf ein "First-Look"-Abkommen signalisiert Netflix' geringeres Engagement für Harry und Meghan. Mit unverkäuflicher Ware, ins Stocken geratenen Projekten und schwindendem Brancheninteresse wirkt die Zukunft des Paares in der Unterhaltungsindustrie unsicher. Ihre königliche Geschichte, einst ein großer Anziehungspunkt, reicht möglicherweise nicht mehr aus, um ihre Hollywood-Träume zu tragen.






