19 April 2026, 12:17

Martin Günther kämpft im EU-Parlament für Klimagerechtigkeit und gegen Rechtsextremismus

Plakat mit der Bezeichnung "Humoristische Karte von Europa im Jahre 1870" zeigt eine zentrale Europakarte umgeben von Cartoon-Illustrationen und Text.

Martin Günther kämpft im EU-Parlament für Klimagerechtigkeit und gegen Rechtsextremismus

Martin Günther, ein 43-jähriger Volkswirt aus Brandenburg, zog im Juni 2024 als Abgeordneter in das Europäische Parlament ein. Für die Partei Die Linke folgte er auf Carola Rackete, die im September 2023 ihr Mandat niederlegte. Seine politischen Schwerpunkte liegen auf Klimagerechtigkeit, wirtschaftlicher Reformpolitik und der Abwehr des Rechtsextremismus.

Günther ist nun vollwertiges Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. In der Klimapolitik vertritt er die Position, dass Großkonzerne und Industrienationen die Hauptverantwortung für den Ausstoß von Treibhausgasen tragen. Er betont, dass der wirtschaftliche Wandel sowohl sozial gerecht als auch ökologisch nachhaltig gestaltet werden müsse.

Sein Heimatland Brandenburg erhält derzeit jährlich rund 350 Millionen Euro aus EU-Fördermitteln. Durch geplante Umverteilungen könnte diese Summe um mindestens die Hälfte gekürzt werden. Günther lehnt diese Kürzungen ab, insbesondere wenn sie Klimaprojekte im Rahmen des langfristigen EU-Haushalts gefährden.

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Über Umweltfragen hinaus sieht er die europäische Integration als ein grundlegend linkes Projekt. Die Einheit progressiver Parteien hält er für entscheidend, um dem Rechtsextremismus entgegenzutreten – eine Aufgabe, die er als zentral für seine Arbeit bezeichnet. Gleichzeitig räumt er ein, dass die parlamentarische Arbeit auf EU-Ebene kräftezehrend sei und keineswegs automatischen Erfolg garantiere.

Günthers Amtszeit begann mit klaren Zielen: die Umgestaltung der Wirtschaft, die Verteidigung von Klimafinanzierungen und der Widerstand gegen rechtsextreme Einflüsse. Seine Position in zentralen Ausschüssen bietet ihm eine Plattform, um diese Vorhaben voranzutreiben. Ob seine Bemühungen Früchte tragen werden, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

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