19 April 2026, 14:20

CDU-Politiker Luczak fordert radikale Senkung der Baukosten durch vereinfachte Standards

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung eines Hauses mit zahlreichen Fenstern und einem Dach, das als erstes Haus in Deutschland gilt, begleitet von Plänen und Text auf Papier.

CDU-Politiker Luczak fordert radikale Senkung der Baukosten durch vereinfachte Standards

Jan-Marco Luczak, der baupolitische Sprecher der CDU, hat die hohen Baukosten und langen Bauzeiten in Deutschland scharf kritisiert. Seiner Ansicht nach treiben die aktuellen Standards die Wohnkosten in die Höhe und machen Wohnraum unbezahlbar. Stattdessen schlägt er einen neuen Ansatz vor, um die Ausgaben dauerhaft zu senken.

Luczak stellte sich gegen die Pläne für ein staatliches Wohnungsbauunternehmen – obwohl Vizekanzler Robert Klingbeil und der Abgeordnete Hubertz die Idee erst am Mittwoch bzw. Donnerstag unterstützt hatten. Doch Luczak warnte, dass der Aufbau einer solchen Behörde teuer und zeitaufwendig wäre.

Zudem zweifelte er daran, ob ein staatlicher Bauherr die gleichen Probleme vermeiden könnte, mit denen private Baufirmen und bestehende öffentliche Unternehmen bereits kämpfen. Stattdessen empfahl er, sich auf den Bautyp E zu konzentrieren – ein Modell, das darauf abzielt, die Baukosten flächendeckend zu reduzieren.

Laut Luczak sind die strengen Bauvorschriften in Deutschland ein Hauptgrund für die hohen Preise. Durch vereinfachte Standards ließe sich seiner Meinung nach bezahlbarer Wohnraum schaffen – ohne neue bürokratische Hürden aufzubauen.

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Die Debatte über bezahlbares Wohnen geht weiter, wobei Luczak auf Kostensenkungen setzt, statt auf eine neue staatliche Baugesellschaft. Sein Vorschlag zielt darauf ab, die Baukosten durch standardisierte, günstigere Bauweisen zu drücken. Wie die Bundesregierung in der Wohnungsbaupolitik weiter vorgehen wird, bleibt vorerst unklar.

Quelle