18 April 2026, 22:15

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse ab 2026

Alte Postkarte mit einer Briefmarke aus Leipzig, Deutschland, an ein Krankenhaus adressiert, mit Text und einer Briefmarke.

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse ab 2026

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitsbereich zu beschleunigen. Der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken eingebrachte Entwurf zielt darauf ab, Bürokratie abzubauen und die Verfahren für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen zu vereinfachen.

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Das Gesetz wurde am Donnerstag mit den Stimmen der Regierungskoalition und der Grünen verabschiedet. Die AfD lehnte es ab, während die Linke sich der Stimme enthielt. Nach Zustimmung des Bundesrates soll das Gesetz am 1. November 2026 in Kraft treten.

Kernpunkte der Neuregelung sind unter anderem, dass die Bundesländer die Sprachkenntnisse von Bewerberinnen und Bewerbern aus Drittstaaten bereits während der Berufsausbildung prüfen. Zudem werden standardisierte, digitale Verfahren eingeführt, um die Anerkennung für alle Beteiligten schneller und effizienter zu gestalten.

Ministerin Warken betonte, die Änderungen würden Wartezeiten und Papierkram verringern. Ziel sei es, qualifizierten Fachkräften den Einstieg in das deutsche Gesundheitssystem zu erleichtern und so dem Personalmangel in zentralen medizinischen Berufen entgegenzuwirken.

Der Gesetzesentwurf geht nun zur endgültigen Abstimmung in den Bundesrat. Sobald das Gesetz in Kraft tritt, ermöglicht es eine zügigere Integration von im Ausland ausgebildeten Fachkräften in den deutschen Gesundheitssektor. Im Mittelpunkt der Reformen stehen klarere Abläufe, digitale Werkzeuge und frühere Sprachprüfungen.

Quelle