24 June 2026, 16:12

Wartburgkreis reformiert Krankenhäuser für bessere medizinische Versorgung

Landratsamt adopts Strategisches Papier für Krankenhäuser in der Wartburg-Region

Wartburgkreis reformiert Krankenhäuser für bessere medizinische Versorgung

Der Kreistag des Wartburgkreises hat einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der lokalen Gesundheitsversorgung unternommen. Am Dienstag stimmten die Mitglieder einstimmig dem „Strategieplan für die Krankenhäuser in der Wartburgregion“ zu. Das Konzept zielt darauf ab, die medizinische Versorgung im gesamten Gebiet langfristig und flächendeckend zu sichern.

Im Rahmen der neuen Strategie wird der Landkreis in eine nördliche und eine südliche medizinische Versorgungsregion aufgeteilt. Jede dieser Regionen erhält ein leistungsstarkes Schwerpunktkrankenhaus als Zentrum. Sowohl das St. Georg-Klinikum Eisenach als auch das Krankenhaus Bad Salzungen bleiben erhalten und verfügen künftig über zentrale Notaufnahmen sowie erweiterte Notfallversorgungsstrukturen.

Der Kreistag beschloss zudem, dass der Landkreis ab dem 1. Juli 2026 die volle Trägerschaft und den Betrieb des St. Georg-Klinikums Eisenach übernimmt. Beide Häuser werden künftig abgestimmte Schwerpunkte setzen, darunter zertifizierte Zentren und zentrale Versorgungsbereiche. Dieser Ansatz soll die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten stärken.

Darüber hinaus wählte der Kreistag neue Mitglieder in die Aufsichtsräte der St. Georg-Klinikum Eisenach gGmbH und der GFG. Zudem laufen Gespräche über eine engere Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen, um die medizinische Versorgung in der gesamten Region besser aufeinander abzustimmen.

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Der Plan geht auch auf die Herausforderung ein, qualifiziertes medizinisches Personal zu gewinnen und langfristig zu binden. Beide Krankenhäuser werden weiterhin unter einer gemeinsamen strategischen Ausrichtung arbeiten, um so eine nachhaltige Gesundheitsversorgung für die Bewohner der Wartburgregion zu gewährleisten.

Quelle