07 April 2026, 20:26

Stadtenergiebericht 2024: Stabile Verbräuche, aber explodierende Kosten und Heizöl-Nachfrage

Stadtansicht mit mehreren Gebäuden im Vordergrund und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz erneuerbarer Energien anzeigen.

Stadtenergiebericht 2024: Stabile Verbräuche, aber explodierende Kosten und Heizöl-Nachfrage

Neuester Energiebericht der Stadt zeigt stabile Verbräuche in einigen Bereichen – aber steigende Kosten und Emissionen in anderen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die aktuellsten Energiedaten der Stadt offenbaren ein gemischtes Bild für das Jahr 2024: Während der Verbrauch in manchen Bereichen stabil blieb, stiegen an anderer Stelle die Kosten und die Emissionen. Die Erhebung umfasst über 350 kommunale Gebäude und zeigt, dass die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte gestiegen sind. Gleichzeitig laufen Pläne, die Energieüberwachung in öffentlichen Liegenschaften zu modernisieren.

Die Energieausgaben für die städtischen Gebäude beliefen sich 2024 auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 53 Prozent gegenüber 2023. Trotz dieser Kostenexplosion blieb der Stromverbrauch mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) konstant, und auch der Erdgasverbrauch hielt sich mit 50,4 Millionen kWh auf Vorjahresniveau. Deutlich zugelegt hat hingegen der Verbrauch von Heizöl: Hier stieg der Bedarf von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh.

Der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert. Schulen waren dabei die größten Energieverbraucher – sie verantworteten 49 Prozent des Strom- und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs in diesen Gebäuden. Die Analyse bezog sich auf eine Gesamt-Nutzfläche von rund 750.000 Quadratmetern.

Zu den Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz zählte eine Beleuchtungssanierung im Wert von 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Kosten durch eine Bundesförderung gedeckt wurde. Für die Zukunft plant das städtische Versorgungsunternehmen gmmg, veraltete Stromzähler durch digitale Systeme zu ersetzen. Zudem sollen Wasser- und Wärmezähler in einer einzigen Datenplattform gebündelt werden, um die Überwachung zu verbessern.

Der Bericht zeigt sowohl Herausforderungen als auch Fortschritte im Energiemanagement der Stadt auf. Während Strom- und Gasverbrauch stabil blieben, deuten steigende Kosten und der erhöhte Heizölbedarf auf anhaltenden Druck hin. Die geplanten digitalen Aufrüstungen könnten jedoch präzisere Daten liefern, um künftige Entscheidungen besser zu steuern.

Quelle