Schwerer Unfall auf Hövelhofer Baustelle: Betonpumpe kippt und verletzt drei Arbeiter
Anna SchmittSchwerer Unfall auf Hövelhofer Baustelle: Betonpumpe kippt und verletzt drei Arbeiter
Lkw mit Betonpumpe kippt auf Baustelle in Hövelhof um – drei Arbeiter verletzt
Auf einer Baustelle in Hövelhof ist ein Lastwagen mit einer Betonpumpe umgekippt und hat dabei drei Arbeiter verletzt. Der Unfall ereignete sich beim Bau der Sekundarschule Hövelhof, wo die Rettungskräfte durch das unebene Gelände behindert wurden. Die Behörden untersuchen nun die Ursache für das Umkippen des Fahrzeugs.
Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Versagen der Stützausleger des Lkw zum Umstürzen geführt haben. Die Rettungskräfte hatten aufgrund des schwierigen Geländes Probleme, schnell zu den Verletzten vorzudringen. Zwei der Männer wurden auf Trage gestreckt und zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der dritte Arbeiter erlitt leichtere Verletzungen.
Die deutschen Sicherheitsvorschriften für solche Fahrzeuge auf unebenem Untergrund sind streng. Vorgeschrieben sind hydraulische Stabilisatoren, eine Neigungsüberwachung (mit einer maximalen Neigung von 3 Grad), eine Vorabprüfung des Bodens vor dem Aufstellen sowie ein Mindestabstand zu Grabenkanten, der dem 1,5-fachen der Grabentiefe entspricht. Zudem sind tägliche Kontrollen der Stabilisierungssysteme Pflicht.
Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um zu klären, ob diese Sicherheitsmaßnahmen eingehalten wurden. Im Fokus stehen dabei vor allem das Stützsystem des Lkw und die Frage, ob der Untergrund vor dem Aufbau ausreichend geprüft wurde.
Der umgekippten Lkw wirft Fragen zur Einhaltung der Sicherheitsprotokolle auf der Baustelle auf. Da drei Arbeiter verletzt wurden und die Rettungsarbeiten durch das Gelände erschwert waren, soll die Untersuchung aufdecken, ob ausreichende Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden. Die Ergebnisse könnten zu einer strengeren Durchsetzung der bestehenden Vorschriften für schwere Baumaschinen auf unebenem Gelände führen.






