22 April 2026, 18:17

Pro Bahn fordert günstigere Tickets und mehr Flexibilität im ÖPNV

Eine Gruppe von Menschen mit einem Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" und einer Flagge, im Hintergrund sind Straßenlaternen, Bäume, Kräne, ein Gebäude und ein bewölkter Himmel zu sehen.

Pro Bahn fordert günstigere Tickets und mehr Flexibilität im ÖPNV

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat eine Reihe von Vorschlägen vorgelegt, um den öffentlichen Nah- und Fernverkehr in Deutschland zu verbessern. Die Initiative setzt sich dafür ein, Züge und Busse für Reisende günstiger und flexibler zu gestalten. Gleichzeitig sollen die finanziellen Belastungen für die Verkehrsunternehmen selbst verringert werden.

Michael Koch, Sprecher von Pro Bahn, forderte die Abschaffung der aktuellen Fristen für die Stornierung von Tickets. Dies würde den Fahrgästen mehr Flexibilität bieten, so Koch. Zudem schlug er vor, die geplanten Preiserhöhungen für das Deutschlandticket in den Jahren 2027 und 2028 auszusetzen.

Darüber hinaus regte er die Einführung anpassungsfähigerer Tarifmodelle an – etwa durch Bonusprogramme für Inhaber von Jahresabonnements.

Lukas Iffländer, ein weiterer Vertreter des Verbands, plädierte für mehr Fördergelder zur Unterstützung von Elektrobussen und der dazugehörigen Infrastruktur. Eine Ausweitung dieser Angebote sei ein wichtiger Schritt zur Modernisierung des öffentlichen Verkehrs, betonte er. Iffländer forderte zudem strukturelle Entlastungen für Bahnbetreiber, etwa durch die Senkung der Trassenpreise.

Kritik übte Pro Bahn am Spritrabatt, der nach Ansicht des Verbands Autofahrer einseitig begünstige und den öffentlichen Verkehr benachteilige. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden stattdessen sowohl Fahrgästen als auch Verkehrsunternehmen finanziell entlasten, so die Überzeugung der Initiative.

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Die Vorschläge von Pro Bahn zielen gleichermaßen auf Kostensenkungen und mehr Komfort im öffentlichen Verkehr ab. Sollten sie umgesetzt werden, könnten sie zu günstigeren Tickets, flexibleren Buchungsmöglichkeiten und einer besseren Unterstützung der Verkehrsbetriebe führen. Der Verband hofft, dass dadurch mehr Menschen auf Auto verzichten und stattdessen auf Bus und Bahn umsteigen.

Quelle