07 April 2026, 22:17

Milchpreise in Berlin und Brandenburg stürzen ab – doch die Inflation bleibt hartnäckig

Schwarz-weiß-Foto eines belebten Marktes in Berlin mit Menschen, Gemüsekarren und Gebäuden im Hintergrund.

Milchpreise in Berlin und Brandenburg stürzen ab – doch die Inflation bleibt hartnäckig

Milchpreise in Berlin und Brandenburg stark gesunken – Energiekosten steigen weiter

Die Preise für Milchprodukte sind in Berlin und Brandenburg deutlich gefallen, während die Energiekosten weiterhin anziehen. Aktuelle Zahlen vom März 2026 zeigen deutliche Rückgänge bei Butter und Quark im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch stiegen die Verbraucherpreise in beiden Regionen insgesamt weiter an.

In Brandenburg verbilligte sich Butter im März 2026 um 26,3 % im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Quark verzeichnete einen noch stärkeren Preisrückgang und wurde um 28,3 % günstiger. Trotz dieser Senkungen lagen die Verbraucherpreise in der Region um 2,8 % höher als im März 2025. Ein Treiber dieses Anstiegs waren die Energiekosten, die im selben Zeitraum um 8,5 % stiegen. Die Inflationsrate in Brandenburg hatte bereits im Februar 2026 exakt 2 % erreicht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Berlin zeigten sich ähnliche Entwicklungen: Die Butterpreise sanken um 22,9 %, Quark wurde um 21,0 % billiger. Dennoch stiegen die Verbraucherpreise in der Hauptstadt im Jahresvergleich um 2,5 %. Die Energiekosten erhöhten sich um 6,7 % und trugen damit zur Teuerung bei. Anders als in Brandenburg blieb die Inflation in Berlin im Februar 2026 mit knapp unter 2 % leicht darunter.

Die aktuellen Daten zeichnen ein gemischtes Bild für die Haushalte in beiden Regionen. Zwar sind Milchprodukte spürbar günstiger geworden, doch die steigenden Energiekosten und die allgemeine Inflation treiben die Lebenshaltungskosten weiterhin in die Höhe. Die Schere zwischen sinkenden Lebensmittelpreisen und steigenden Energieausgaben bleibt damit ein zentraler Faktor für die Lebenshaltungskosten.

Quelle