02 May 2026, 06:17

Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen

Plakat mit einem hellblauen Hintergrund, das ein großes, zweistöckiges Gebäude mit einem roten Dach und weißen Wänden zeigt und zentrierte Text in fetter schwarzer Schrift, der "emprunt national 6% - rentes perpetuelles exemptes impot" liest.

Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen

Axel Gedaschko, Präsident des deutschen Mieterbunds, fordert dringende Reformen bei der Verteilung von Modernisierungskosten auf Mieter. Nach den aktuellen Regelungen zahlen alle Mieter denselben Betrag – unabhängig von ihrem Einkommen. Gedaschko kritisiert dies als ungerecht und mahnt schnelle Änderungen an.

Bisher dürfen Vermieter die vollen Kosten für Sanierungsarbeiten gleichmäßig auf alle Mieter umlegen. Das bedeutet, dass einkommensschwache Haushalte genauso viel mehr Miete zahlen wie gutverdienende Mieter. Gedaschko bemängelt, dass das System die finanziellen Unterschiede zwischen Mietern ignoriert.

Sein Vorschlag sieht ein gestaffeltes Modell vor: Mieter mit höherem Einkommen würden stärker an den Modernisierungskosten beteiligt, während Haushalte mit geringeren Einkommen entlastet würden. Der Mieterbund-Chef drängt die Regierungsparteien nun, das Problem zügig anzugehen.

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Würde das neue System eingeführt, wären die Modernisierungsbeiträge an die Einkommensverhältnisse geknüpft. Vermieter könnten die Kosten nicht mehr pauschal auf alle Mieter verteilen, sondern die Zahlungen würden sich daran orientieren, was jeder Haushalt tatsächlich leisten kann.

Quelle