20 March 2026, 18:15

Malu Dreyer bangt um SPD-Sieg: Schweitzer führt, doch die CDU bleibt knapp vorn

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung eines Männergesichts, das verschiedene Gesichtsausdrücke zeigt, mit der Überschrift "Stand der Umfrage mit beiden Kandidaten während der Wahl", das einen nachdenklichen Ausdruck mit zur Seite schauenden Augen und leicht geöffnetem Mund zeigt, ordentliches Haar, schlichte Kleidung und fetten, zentrierten Text.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Malu Dreyer bangt um SPD-Sieg: Schweitzer führt, doch die CDU bleibt knapp vorn

Die ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat eingeräumt, dass sie die aktuelle Landtagswahl aufgeregt verfolge – noch nervöser, als sie es je während ihrer eigenen Wahlkämpfe war. Die SPD-Politikerin, die weiterhin eng mit der Partei verbunden ist, sieht unter der Führung von Alexander Schweitzer gute Siegchancen für ihre Genossen.

Aktuelle Umfragen zeigen Schweitzer mit einem deutlichen Vorsprung in der Beliebtheitsskala vor seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder – bei der Parteiensympathie liegt das Rennen jedoch knapp.

Dreyer lobte Schweitzers Wahlkampfführung und betonte seinen ruhigen, besonnenen Stil. Die Erfahrung, das Geschehen diesmal von der Seitenlinie aus zu beobachten, empfindet sie als intensiver als die direkte Beteiligung bis zum letzten Moment eines Wahlkampfs.

Stand 19. März 2026 führt Schweitzer in der Umfrage zum Wunschkandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten mit 40 zu 25 Prozent – ein Vorsprung von 15 Punkten vor Schnieder. Bei der Parteiensympathie sieht die Lage anders aus: Die CDU liegt mit 29 Prozent knapp vor der SPD, die 27 Prozent erreicht. Beide Parteien konnten im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen Prozentpunkt hinzugewinnen.

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Der einstige Vorsprung der CDU hat sich in den letzten Monaten verringert. Schweitzers Amtszeit seit Juli 2024 und ein Wahlkampf ohne persönliche Angriffe – vermutlich mit Blick auf mögliche Koalitionsgespräche nach der Wahl – haben dazu beigetragen. Die Bekanntheit beider Kandidaten bleibt gering: 47 Prozent der Wähler kennen Schweitzer, 35 Prozent Schnieder. Während die CDU ihre Schwerpunkte auf Bildung und Wirtschaftspolitik legt und die Klimapolitik kritisiert, könnten Debatten über die Rolle von Beamten im Wahlkampf Schnieders Standing geschadet haben.

Trotzdem blickt Dreyer optimistisch auf die SPD-Chancen. Die aktuellen Zahlen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin, bei dem Schweitzers persönliche Popularität mit dem knappen Vorsprung der CDU in der Parteiensympathie kontrastiert. Die Entscheidung wird davon abhängen, wie sich diese Dynamik in den letzten Tagen vor der Wahl entwickelt.

Quelle