Mainz investiert Millionen in die Modernisierung des maroden Straßenbahnnetzes
Theo SchmitzMainz investiert Millionen in die Modernisierung des maroden Straßenbahnnetzes
Mainz modernisiert sein veraltetes Straßenbahnnetz mit Millionenförderung
Das Land Rheinland-Pfalz stellt fast 10 Millionen Euro für die Sanierung zentraler Abschnitte des Mainzer Straßenbahnnetzes bereit. Verkehrsministerin Katrin Eder wird die erste Bewilligung der Mittel am Montag, dem 4. Mai, offiziell bekannt geben.
Die Gelder fließen in die Erneuerung abgenutzter Gleise und Oberleitungen in den Stadtteilen Bretzenheim und Hechtsheim. Einige dieser Bauteile sind über 40 Jahre alt und dringend sanierungsbedürftig. Das Vorhaben ist Teil des bundesweiten GVFG-Infrastrukturprogramms, das den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Deutschland fördert.
Die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG), Betreiberin des städtischen Nahverkehrs, investiert insgesamt mehr als 20 Millionen Euro in die Modernisierung. Der Landeszuschuss deckt fast die Hälfte der Kosten und entlastet so den Haushalt der Kommune. Im Fokus stehen besonders marode Streckenabschnitte, wo Schienen und Stromleitungen am stärksten beschädigt sind, um künftig einen reibungsloseren und zuverlässigeren Betrieb zu gewährleisten.
Die Freigabe der Mittel markiert den Start der lange geplanten Aufwertung des Netzes. Nach Abschluss der Arbeiten sollen Verspätungen reduziert und die Sicherheit auf den Mainzer Straßenbahnlinien erhöht werden. Von den Verbesserungen werden tausende Pendler in den betroffenen Stadtteilen profitieren.






