Koblenz präsentiert Ergebnisse des Bürgerpanels 2025: Soziale Spaltung und nächtliche Unsicherheit im Fokus
Anna SchmittKoblenz präsentiert Ergebnisse des Bürgerpanels 2025: Soziale Spaltung und nächtliche Unsicherheit im Fokus
Koblenz veröffentlicht Ergebnisse des fünften Bürgerpanels aus dem Herbst 2025
Die Stadt Koblenz hat die Ergebnisse ihres fünften Bürgerpanels vorgelegt, das im Herbst 2025 durchgeführt wurde. Die diesjährige Umfrage stand unter dem Motto "Füreinander. Miteinander" und widmete sich besonders dem Thema sozialer Zusammenhalt, verfolgte aber auch langfristige Entwicklungen in den Bereichen Sicherheit, lokale Dienstleistungen und Vertrauen in die Stadtführung. Mit über 3.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnete die Befragung eine höhere Beteiligung als noch 2023.
Das Panel 2025 umfasste mehr als 370 Themen – von der Nachbarschaftsausstattung bis hin zum Vertrauen in die Kommunalpolitik. Ein zentrales Ergebnis: Rund 80 Prozent der Befragten fühlen sich wohl in Koblenz. Gleichzeitig sinkt die wahrgenommene Sicherheit bei Dunkelheit seit 2017 kontinuierlich: Nur noch 42,9 von 100 Punkten zeigen an, dass sich die Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen, wenn sie nachts allein unterwegs sind.
Erstmals enthielt die Erhebung auch bezirksbezogene Daten, die eine zielgenauere Analyse ermöglichen. Dr. Manfred Pauly betonte, dieser Schritt diene dazu, lokale Entscheidungsprozesse präziser zu gestalten. Oberbürgermeister David Langner hob zudem die wachsende Bürgerbeteiligung hervor und wertete sie als Zeichen dafür, dass die Koblenzerinnen und Koblenzer die Zukunft ihrer Stadt aktiv mitgestalten wollen.
Sämtliche Ergebnisse, einschließlich des Schwerpunktthemas sozialer Zusammenhalt, sind im vollständigen Bericht unter statistik.koblenz.de einsehbar.
Das aktuelle Bürgerpanel zeigt sowohl Stärken als auch anhaltende Herausforderungen für Koblenz auf: Zwar bleibt die Zufriedenheit mit dem Stadtleben hoch, doch die abendliche und nächtliche Sicherheit gibt weiterhin Anlass zur Sorge. Die erweiterten Daten und die Rekordbeteiligung werden nun als Grundlage für kommunale Strategien und Bürgerinitiativen dienen.






