23 April 2026, 00:18

Kandern plant Schulausbau für neue Betreuungsgesetze – doch ohne Ganztagsschule

Große Kantine mit Tischen und Stühlen in Reihen, Flaschen und Gegenstände auf den Tischen, Deckenleuchten, Fenstern auf der rechten Seite und verstreuten Pflanzen.

Kandern plant Schulausbau für neue Betreuungsgesetze – doch ohne Ganztagsschule

Kandern treibt die Pläne für den Ausbau seiner Grundschule voran, um auf die kommenden Betreuungsgesetze zu reagieren. Das Projekt sieht eine neue Mensa vor, doch eine Ganztagsschule wird es aufgrund von Platzmangel nicht geben. Die Stadt hat bereits 1,566 Millionen Euro an Landesfördermitteln für die Maßnahmen gesichert.

Der Ausbau erfolgt im Zuge der schrittweisen Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf ganztägige Kinderbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027. Allerdings wird die Schule nicht als Ganztagseinrichtung betrieben, da es an einer ausreichend großen Aktivitätsfläche fehlt.

Die Stadt hat zudem einen Antrag auf einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro aus dem Ausgleichsfonds gestellt; eine Entscheidung wird für diesen Sommer erwartet. Um das Projekt voranzutreiben, wird Kandern eine europaweite Ausschreibung für vier spezialisierte Planungsbüros starten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 27. April 2026 wird der Stadtrat über das Vergabeverfahren beraten. Ein Entwurf der Planung sowie eine Kostenschätzung sollen dann Anfang 2027 den Stadträten vorgelegt werden. Bei reibungslosem Ablauf sind die Bauarbeiten von Ende 2027 bis Anfang 2029 vorgesehen.

Ziel des Projekts ist es, die neuen Betreuungsanforderungen zu erfüllen, trotz der räumlichen Einschränkungen auf dem Gelände. Mit den bereits bewilligten Landesmitteln wartet die Stadt nun auf den Bescheid über den Zuschussantrag. Die nächsten Schritte umfassen die Auswahl der Planer, die Finalisierung der Entwürfe und den Baubeginn.

Quelle