Kandern plant Schulausbau für neue Betreuungsgesetze – doch ohne Ganztagsschule
Anna SchmittKandern plant Schulausbau für neue Betreuungsgesetze – doch ohne Ganztagsschule
Kandern treibt die Pläne für den Ausbau seiner Grundschule voran, um auf die kommenden Betreuungsgesetze zu reagieren. Das Projekt sieht eine neue Mensa vor, doch eine Ganztagsschule wird es aufgrund von Platzmangel nicht geben. Die Stadt hat bereits 1,566 Millionen Euro an Landesfördermitteln für die Maßnahmen gesichert.
Der Ausbau erfolgt im Zuge der schrittweisen Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf ganztägige Kinderbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027. Allerdings wird die Schule nicht als Ganztagseinrichtung betrieben, da es an einer ausreichend großen Aktivitätsfläche fehlt.
Die Stadt hat zudem einen Antrag auf einen zusätzlichen Zuschuss in Höhe von 500.000 Euro aus dem Ausgleichsfonds gestellt; eine Entscheidung wird für diesen Sommer erwartet. Um das Projekt voranzutreiben, wird Kandern eine europaweite Ausschreibung für vier spezialisierte Planungsbüros starten.
Am 27. April 2026 wird der Stadtrat über das Vergabeverfahren beraten. Ein Entwurf der Planung sowie eine Kostenschätzung sollen dann Anfang 2027 den Stadträten vorgelegt werden. Bei reibungslosem Ablauf sind die Bauarbeiten von Ende 2027 bis Anfang 2029 vorgesehen.
Ziel des Projekts ist es, die neuen Betreuungsanforderungen zu erfüllen, trotz der räumlichen Einschränkungen auf dem Gelände. Mit den bereits bewilligten Landesmitteln wartet die Stadt nun auf den Bescheid über den Zuschussantrag. Die nächsten Schritte umfassen die Auswahl der Planer, die Finalisierung der Entwürfe und den Baubeginn.






