16 March 2026, 02:14

Jugendkonferenz in Neuwied diskutiert Mitsprache und psychische Gesundheit

Eine Gruppe junger Jungs steht nebeneinander auf einem Bürgersteig, umgeben von Fahrrädern, Fahrzeugen, Bäumen, Pfählen und Gebäuden im Hintergrund, auf einem Schwarz-Weiß-Bild.

Jugendkonferenz in Neuwied diskutiert Mitsprache und psychische Gesundheit

In Neuwied hat zum zweiten Mal eine Jugendkonferenz im Rahmen der Initiative "Jugend, Politik und Pizza" stattgefunden. Organisiert von Jugendministerin Katharina Binz kamen rund 30 junge Menschen zusammen, um über zentrale Themen zu diskutieren, die ihr Leben prägen. Ziel der Veranstaltung war es, die Mitwirkung von Jugendlichen an lokalen und politischen Entscheidungen in Rheinland-Pfalz zu stärken.

Die unter dem Motto "Jugend, Politik und Pizza" stehende Konferenz fand im Big House, dem Jugendzentrum von Neuwied, statt. Teilgenommen haben Mitglieder des Neuwieder Jugendrats und des Landesjugendrats sowie weitere junge Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Kreis. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Verbesserung der Jugendbeteiligung vor Ort, Freizeitangebote und die Unterstützung der psychischen Gesundheit.

Die Veranstaltung knüpft an die Erkenntnisse des Vierten Kinder- und Jugendberichts von Rheinland-Pfalz an, der eine stärkere Vertretung junger Menschen in Entscheidungsprozessen fordert. Neuwieds Oberbürgermeister Peter Jung war vor Ort und lobte die klaren und engagierten Beiträge der Jugendlichen.

Es handelt sich um die zweite von drei geplanten Konferenzen im Rahmen der Initiative. Die erste fand am 15. Oktober 2025 in Mainz statt, die nächste folgt am 20. Januar 2026 in Koblenz. Den Abschluss bildet eine Veranstaltung in Trier am 12. Mai 2026.

Das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration nutzt die Reihe, um konkrete Wege zu erörtern, wie die Stimmen junger Menschen in der Landespolitik mehr Gehör finden können.

Die Neuwieder Konferenz unterstrich die Bedeutung der Jugendeinbindung bei der Gestaltung lokaler Dienstleistungen und Politiken. Mit der dritten Veranstaltung in Trier wird die Initiative fortgesetzt, um weitere Anregungen von Jugendlichen aus dem gesamten Bundesland zu sammeln. Die Ergebnisse fließen in künftige Strategien für eine bessere Jugendbeteiligung in Rheinland-Pfalz ein.

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