Hertha BSC steckt nach zehnter Niederlage in der tiefsten Krise der Saison
Greta KochHertha BSC steckt nach zehnter Niederlage in der tiefsten Krise der Saison
Hertha BSC kassierte am Wochenende die zehnte Niederlage der Saison – diesmal gegen den 1. FC Magdeburg. Die Krise des Teams vertiefte sich weiter, da wichtige Spieler fehlten und die Stimmung einen neuen Tiefpunkt erreichte. Trainer Stefan Leitl kritisierte die mangelnde Energie seiner Mannschaft und forderte eine radikale Leistungssteigerung.
Die Partie nahm im 62. Minute eine entscheidende Wende, als Magdeburg das einzige Tor des Spiels erzielte. Herthas beste Chance ergab sich nur fünf Minuten später, doch Marten Winkler verpasste es, den einzigen klaren Torabschluss erfolgreich zu gestalten.
Die Berliner mussten auf das gesperrte Duo Kennet Eichhorn und Paul Seguin verzichten. Zudem fehlte Stürmer Dawid Kownacki krankheitsbedingt, was die Offensive zusätzlich schwächte. Nach dem Spiel räumte Verteidiger Luca Schuler ein, dass die Mannschaft zu wenige Torchancen herausgespielt habe.
Leitl machte keinen Hehl aus seiner Verärgerung und bezeichnete die Leistung als inakzeptabel. Mit nur noch zwei ausstehenden Spielen – gegen die SpVgg Greuther Fürth daheim und bei Arminia Bielefeld auswärts – bestünde nun dringender Handlungsbedarf, so der Trainer. Die Mannschaft müsse endlich eine völlig andere Einstellung zeigen.
Die Niederlage verschärft Herthas prekäre Situation, da nur noch zwei Partien auf dem Programm stehen. Zunächst empfängt man Greuther Fürth im heimischen Stadion, bevor es zum Auswärtsspiel nach Bielefeld geht. Nun ist die Mannschaft gefordert, eine Reaktion zu zeigen – andernfalls droht ein enttäuschendes Ende einer ohnehin schon schwierigen Saison.






