15 March 2026, 08:14

Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13. sieglosem Spiel in Folge

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fußballfeld mit einem Ball vor ihnen, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Polen, Fahrzeugen und dem Himmel.

Heidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegsangst wächst nach 13. sieglosem Spiel in Folge

1. FC Heidenheim erleidet 13. Spiel in Folge ohne Sieg – Abstiegskampf spitzt sich zu

Der 1. FC Heidenheim kassierte am 14. März 2026 eine 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt und bleibt damit seit 13 Spielen ohne Sieg. Die Pleite bedeutet, dass der Verein nun zehn Punkte hinter dem Relegationsplatz liegt und sich die Abstiegsgefahr in der Bundesliga weiter verschärft. Trainer Frank Schmidt machte nach dem Spiel sowohl defensive Fehler als auch mangelnde Offensivkraft für die Misere verantwortlich.

Heidenheim ging mit einer schwachen Torbilanz in die Partie – in den vorherigen fünf Spielen hatte die Mannschaft nur fünf Treffer erzielt, davon drei Partien ohne eigenen Torerfolg. Gegen Frankfurt blieb das Team erneut ohne Tor, obwohl es nach der Roten Karte für Frankfurts Kapitän kurzzeitig in Überzahl spielte. Selbst dann gelang es den Hausherren kaum, die Abwehr der Gäste ernsthaft unter Druck zu setzen.

Der entscheidende Moment ereignete sich, als Sirlord Contehs Tor wegen Abseits durch das halbautomatische System aberkannt wurde. Die Wiederholungen zeigten, dass der Stürmer nur Millimeter vor dem letzten Verteidiger stand – eine Entscheidung, die bei Heidenheim Frust auslöste. Conteh bezeichnete die Technologie später als "völligen Unsinn" und behauptete, das sei "kein Fußball mehr". Schmidt, zwar verärgert über den Schiedsrichterentscheid, akzeptierte die Bewertung des Systems, räumte aber ein, dass die Defensive seines Teams zu unbeständig agiert habe.

Frankfurts Siegtreffer fiel nach einem defensiven Patzer Heidenheims – ein Fehler, den Schmidt noch problematischer bewertete als das annullierte Tor. Dass die Mannschaft selbst mit voller Mannschaftsstärke kaum klare Torchancen herausspielt, ist mittlerweile ein wiederkehrendes Problem. Mit durchschnittlich nur einem Tor pro Spiel in den letzten sechs Partien gibt es keine Anzeichen für eine Besserung in der Offensive.

Die Niederlage verlängert Heidenheims sieglose Serie auf 13 Spiele und bringt den Verein in akute Abstiegsgefahr. Die schwache Defensive und die harmlose Offensive haben den Rückstand auf den Relegationsplatz auf zehn Punkte anwachsen lassen. Die Zeit für eine Wende wird knapp.

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