Halles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für junge Künstler:innen
Hannah BrandtHalles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für junge Künstler:innen
Die Stadt Halle (Saale) verwandelt das ehemalige Thalia-Theater in ein lebendiges Kulturzentrum für junge Menschen und die freie Kunstszene. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt betonte die Bedeutung des Ortes als Raum für Experimente und kreativen Ausdruck.
Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen“ der Kulturstiftung des Bundes. Das Kollektiv TOOH wird das Theater bis 2028 jährlich sechs Monate lang für verschiedene künstlerische Sparten nutzen. Ein Pilotprojekt startet im September 2026 und gibt jungen Menschen die Möglichkeit, den Ort mit eigenen Ideen zu gestalten.
Die Stadt beabsichtigt, in der zweiten Phase des Förderprogramms bis zu 600.000 Euro zu beantragen. Diese Mittel sollen unter anderem in die Modernisierung der Infrastruktur und den Brandschutz fließen. Die stellvertretende Oberbürgermeisterin Dr. Judith Marquardt hob die Rolle des Theaters als wichtigen Kulturstandort in Halle hervor.
Die verstärkte Zusammenarbeit mit TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der unabhängigen Kunstszene soll das volle Potenzial des Ortes erschließen. Das Haus bleibt damit ein zentraler Veranstaltungsort für junge Schöpfer:innen und kommunale Kulturprojekte.
Das ehemalige Thalia-Theater entwickelt sich so zu einem dynamischen Zentrum für Jugend und Kunst. Durch die Förderbemühungen der Stadt und die Kooperationen wird es zu einer tragenden Säule des kulturellen Lebens. Gleichzeitig sichern die Maßnahmen notwendige Sanierungen der Gebäudestruktur.
