09 May 2026, 08:16

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis: Katastrophenschutz testet Einsatzbereitschaft bei simuliertem Chemieunfall

Feuerwehrleute mit Helmen und Sauerstoffgeräten betreten einen raucherföllten Tunnel, einer hölt ein Rohr, mit einem sichtbaren Feuer und einer Wand links.

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis: Katastrophenschutz testet Einsatzbereitschaft bei simuliertem Chemieunfall

Großangelegte Notfallübung am Mittwochmorgen im Rheingau-Taunus-Kreis

Am Mittwochmorgen findet im Rheingau-Taunus-Kreis eine großangelegte Notfallübung statt. Ziel der Übung ist es, die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzteams zu überprüfen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Rettungsdiensten zu verbessern. Die Veranstalter warnen Anwohner, mit vermehrtem Aufkommen von Feuerwehrfahrzeugen, Rettungswagen und anderen Einsatzfahrzeugen in bestimmten Gebieten zu rechnen.

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Die Übung ist für den Zeitraum von 9:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr im Gewerbegebiet „Ober der Hardt“ in Bad Schwalbach geplant. Simuliert wird ein schwerer Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten. Um das Szenario realistischer zu gestalten, wird während der Übung farbiger Rauch eingesetzt.

Rund 350 Einsatzkräfte, darunter Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und Unterstützungspersonal, nehmen an der Aktion teil. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, raten die Behörden Autofahrern, die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu meiden. Betroffen sind auch das Gebiet zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie die Zufahrt zu den Kreisverwaltungsgebäuden in Bad Schwalbach.

Die Übung dient dazu, zu prüfen, wie gut die örtlichen Rettungskräfte unter Druck zusammenarbeiten. Den Anwohnern wurde versichert, dass es sich um eine reine Vorsorgemaßnahme handelt und keine reale Gefahr besteht. Die Behörden werden den Verkehrsfluss und die öffentliche Sicherheit während des Vormittags überwachen.

Quelle