21 March 2026, 18:17

FC Erzgebirge Aue steckt tief in der Abstiegsfalle der 3. Liga

Plakat an einer Wand, das Zuschauer bei einem Fussballspiel in einem Stadion zeigt, mit der Aufschrift "Fussball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" oben.

Abstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue steckt tief in der Abstiegsfalle der 3. Liga

FC Erzgebirge Aue kassiert nächste Niederlage – Abstiegsgefahr in der 3. Liga wächst

Am Samstag erlitt der FC Erzgebirge Aue eine weitere Niederlage und unterlag dem SV Waldhof Mannheim mit 1:2. Damit verlängert sich die sieglose Serie des Vereins auf über drei Monate, und der Abstieg aus der 3. Liga rückt immer näher. Trotz eines späten Treffers von Marvin Stefaniak konnte die Mannschaft zwei frühe Tore von Lovis Bierschenk und Terrence Boyd nicht mehr ausgleichen.

Eine umstrittene Torlinientechnologie-Entscheidung in der 90. Minute sorgte zwar für Diskussionen, änderte am Endstand jedoch nichts. Mit nur noch acht ausstehenden Spielen steigt die Gefahr, dass der Verein erstmals seit Jahren in die Regionalliga absteigen muss.

Mannheim übernahm früh die Kontrolle: Bierschenk erzielte in der 12. Minute die Führung, Boyd erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 und stellte Aue vor eine schwere Aufgabe. Stefaniak gelang zwar in der zweiten Halbzeit der Anschlusstreffer, doch die Gäste verteidigten ihren Vorsprung souverän und sicherten sich den Dreier.

Die Niederlage vertieft Aues Abstiegsnot. Selbst bei Siegen in allen verbleibenden Partien könnte der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz im zweistelligen Bereich liegen. Abseits des Platzes verschärfen finanzielle Probleme die Lage. Im Winter verpflichtete der Klub lediglich Vincent Ocansey – leiheweise von Arminia Bielefeld – während intern über einen kompletten Kaderumbruch diskutiert wird.

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Angesichts des drohenden Abstiegs hat die Vereinsführung die Planung für die Saison 2026/27 vorerst eingestellt. Die Budgets bleiben ungewiss, doch im Falle des Abstiegs in die Regionalliga will man rund 10 Millionen Euro für den direkten Wiederaufstieg bereitstellen. Kürzungen sind unvermeidbar, doch der Verein betont, man bereite sich auf alle Szenarien vor.

Die Überlebenschancen in der Liga schrumpfen zusehends. Die Pleite gegen Mannheim ist bereits das 15. Spiel in Folge ohne Sieg – die letzte positive Bilanz datiert aus dem Dezember. Ein Abstieg würde einen finanziellen Neuanfang erzwingen, doch der Klub arbeitet bereits an einer Strategie für die schnelle Rückkehr. Die nächsten acht Partien werden über das Schicksal entscheiden – doch die Zeit wird knapp.

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