07 April 2026, 18:22

Expertenkommission schlägt radikale Gesundheitsreformen gegen Milliarden-Defizit vor

Plakat mit Text, der besagt, dass Präsident Biden die Insulin-Kosten für Senioren auf Medicare durch das Inflation Reduction Act auf 35 Dollar pro Monat begrenzt hat, mit einem Logo.

Expertenkommission schlägt radikale Gesundheitsreformen gegen Milliarden-Defizit vor

Eine von der Regierung eingesetzte Expertenkommission hat weitreichende Reformen im Gesundheitswesen vorgeschlagen, um das wachsende Defizit zu bekämpfen. Ohne Änderungen könnten die Kosten für Versicherte und Arbeitgeber bis 2030 um bis zu 680 Euro pro Jahr steigen. Der vollständige Bericht ist nun auf der Website des Gesundheitsministeriums abrufbar.

Die Kommission warnt, dass das Defizit im Gesundheitssystem bis 2027 auf 15 Milliarden Euro und bis 2030 auf über 40 Milliarden Euro anwachsen könnte. Um dies abzuwenden, schlägt sie Reformen vor, die bereits im kommenden Jahr 42 Milliarden Euro einsparen und bis zum Ende des Jahrzehnts insgesamt 64 Milliarden Euro bringen könnten.

Patienten müssten höhere Zuzahlungen für Rezepte leisten, was etwa 4 Milliarden Euro an Einsparungen bringen würde. Ärzte, Krankenhäuser und Pharmaunternehmen sollten weitere 19 Milliarden Euro beisteuern. Zudem könnte eine zweite ärztliche Meinung vor planbaren Knieoperationen unnötige Eingriffe reduzieren und so Milliarden sparen.

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Die Steuern auf Tabak und Alkohol würden schrittweise erhöht, während eine neue Zuckersteuer von 32 Cent auf zuckerhaltige Getränke eingeführt würde. Der Bericht empfiehlt zudem, Bundessteuermittel in Höhe von 12 Milliarden Euro für die Krankenversicherungsbeiträge von Grundsicherungsempfängern zu verwenden.

Bei vollständiger Umsetzung würden die Reformen den finanziellen Druck auf das Gesundheitssystem verringern. Die Einsparungen ergäben sich aus höheren Patientenzuzahlungen, Kürzungen in der Branche und neuen Steuern. Ziel der Änderungen ist es, starke Beitragserhöhungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in den kommenden Jahren zu verhindern.

Quelle