07 April 2026, 18:22

Erfurt verhandelt mit Ex-Mitarbeiter über sechsstellige Abfindung nach strittiger Entlassung

Ein Mann im Anzug und mit Krawatte vor einem schwarzen Hintergrund, betitelt mit "Anwalt in New York City."

Erfurt verhandelt mit Ex-Mitarbeiter über sechsstellige Abfindung nach strittiger Entlassung

Die Stadt Erfurt und der ehemalige Mitarbeiter Guy Montavon verhandeln über eine außergerichtliche Einigung, um den seit Langem schwelenden Rechtsstreit beizulegen. Montavon war vor mehr als zwei Jahren fristlos entlassen worden, woraufhin er eine Klage auf Wiedereinstellung einreichte. Nun liegt ein möglicher Vergleich auf dem Tisch.

Die Entlassung Montavons ging zunächst auf Vorwürfe wegen Machtmissbrauchs und sexueller Belästigung zurück. Diese Anschuldigungen wurden jedoch nie gerichtlich bewiesen; später änderte die Stadt ihre Begründung auf finanzielle Verfehlungen.

Mitte März fanden Schlichtungsgespräche statt, in deren Folge eine Einigung über eine Abfindungssumme diskutiert wird. Die vorgeschlagene Summe liegt im mittleren sechsstelligen Bereich und soll vor allem ausstehende Gehaltsansprüche abdecken. Sollte Montavon zustimmen, würde er seine Klage auf Wiedereinstellung fallen lassen.

Bevor ein Vergleich rechtskräftig werden kann, muss der Stadtrat ihm zustimmen – möglicherweise bereits im Mai. Scheitern die Verhandlungen, wird der Fall im September vor dem Erfurter Arbeitsgericht weiterverhandelt. Offizielle Stellen lehnten eine Stellungnahme ab und beriefen sich auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung.

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Eine Einigung würde den seit Montavons überraschender Entlassung andauernden Streit beenden. Die im Raum stehende sechsstellige Summe würde, sofern vereinbart, die rückständigen Gehaltsforderungen regeln und weitere Gerichtsverfahren vermeiden. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Stadtrat.

Quelle