09 May 2026, 20:14

Düngerpreise steigen 2025 – doch Bio-Alternativen boomen wie nie

Altes Buchcover aus dem Jahr 1941 mit dem Titel "Fertilizers Seeds Agricultural Implements" mit einer Illustration einer grünen Pflanze mit Blättern und Stielen.

Düngerpreise steigen 2025 – doch Bio-Alternativen boomen wie nie

Hobbygärtner müssen sich bald auf höhere Preise für mineralische Düngemittel einstellen. Der anhaltende Konflikt im Iran wird voraussichtlich im kommenden Jahr zu steigenden Kosten führen. Gleichzeitig erleben biologische Alternativen seit der Pandemie und der Energiekrise in der Ukraine einen regelrechten Boom.

Aktuell sind die meisten synthetischen Dünger noch problemlos erhältlich. Die Hersteller hatten sich bereits für diese Saison mit Rohstoffen eingedeckt, was die Preise stabil hält. Doch während ein Liter flüssiger Mineraldünger derzeit etwa 12 Euro kostet, könnte der Preis in naher Zukunft auf 13 oder 14 Euro steigen.

Das größere Problem liegt jedoch in der Logistik. Die steigenden Dieselpreise drohen Lieferverzögerungen und zusätzliche Gebühren mit sich zu bringen. Trotz dieser Herausforderungen hält der Trend zu Bio-Produkten an. Mittlerweile sind zwei Drittel des Sortiments für Erde und Pflanzenschutz von Compo biologisch – ein klarer Spiegel des Marktgeschehens.

Der Bio-Bereich wächst zwei- bis dreimal schneller als der konventionelle Markt. Seit der COVID-19-Pandemie und dem Ukraine-Krieg, die Lieferketten durcheinanderbrachten, setzen Gärtner zunehmend auf natürliche Lösungen. Für 2025 wird mit weiteren Preiserhöhungen bei synthetischen Düngemitteln gerechnet, bedingt durch geopolitische Spannungen. Steigende Transportkosten und Treibstoffzuschläge könnten die Verfügbarkeit zusätzlich belasten. Doch mit dem rasanten Wachstum biologischer Alternativen haben Gärtner heute mehr Auswahl denn je.

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