Die Linke wächst langsamer – aber wird jünger und weiblicher als je zuvor
Greta KochDie Linke wächst langsamer – aber wird jünger und weiblicher als je zuvor
Die Partei Die Linke verzeichnet einen Anstieg ihrer Mitgliederzahlen auf 126.379, allerdings hat sich das Wachstum im Vergleich zu den Vorjahren verlangsamt. Die Partei bereitet sich nun darauf vor, bis 2027 ein neues Grundsatzprogramm zu verabschieden – dabei liegt der Fokus der Führung darauf, die Mitglieder aktiv in die Gestaltung der Zukunft einzubinden.
Nach dem Austritt von Sahra Wagenknecht Ende 2023 war die Mitgliederzahl auf 50.800 gesunken. Doch bereits im Herbst 2022 hatte sie sich mit über 123.000 Mitgliedern mehr als verdoppelt. Von Ende 2022 bis 2023 stieg die Zahl weiter von etwa 123.000 auf 126.379 an.
Auch die Altersstruktur der Partei hat sich deutlich verändert: Lag das Durchschnittsalter 2024 noch bei 45 Jahren, ist es inzwischen auf unter 39 gesunken – damit ist Die Linke jünger als die meisten anderen deutschen Parteien. Fast 45 Prozent der Mitglieder sind mittlerweile Frauen, 2024 waren es noch 40 Prozent.
Die Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner möchte die neuen Mitglieder in die Debatten über die künftige Ausrichtung der Partei einbeziehen. Zudem plant sie, die Schulungsangebote für Mitglieder auszubauen, um sie auf die Überarbeitung des Programms bis 2027 vorzubereiten.
Mit 126.379 Mitgliedern verfügt Die Linke heute über eine jüngere und geschlechtergerechtere Basis als noch vor einigen Jahren. Die Parteiführung arbeitet daran, die innerparteiliche Beteiligung zu stärken und die Weichen für ein neues politisches Programm bis 2027 zu stellen.






