Deutsche Bahn streicht 165 Stellen in Paderborner Depot – fast ein Drittel der Belegschaft
Anna SchmittDeutsche Bahn streicht 165 Stellen in Paderborner Depot – fast ein Drittel der Belegschaft
Im Wartungsdepot der Deutschen Bahn in Paderborn fallen deutlich mehr Arbeitsplätze weg als zunächst angenommen. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die der lokale Sender Radio Hochstift in einer Anfrage ermittelt hat. Betroffen sind rund 165 Beschäftigte – fast ein Drittel der 580 Mitarbeiter am Standort.
Zuvor war von etwa 100 gefährdeten Stellen in der Produktion die Rede. Nun steigt die Gesamtzahl der Stellenstreichungen auf 165, darunter sowohl Fertigungsmitarbeiter als auch Angestellte in der Verwaltung. Hintergrund ist ein rückläufiger Arbeitsanfall im Depot.
Der Standort selbst bleibt zwar erhalten, doch die Personalabbaupläne wurden nun ausgeweitet. Den betroffenen Beschäftigten werden alternative Positionen innerhalb des Unternehmens oder Abfindungsangebote unterbreitet.
Die Entlassungen bedeuten einen spürbaren Rückgang der Belegschaft im Depot. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, in andere Bereiche zu wechseln oder eine finanzielle Abfindung zu erhalten. Trotz der Verkleinerung wird der Betrieb des Depots fortgeführt.






