07 May 2026, 08:13

CDU-Forderung: Bürgergeld-Empfänger sollen weniger medizinische Leistungen erhalten

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

CDU-Forderung: Bürgergeld-Empfänger sollen weniger medizinische Leistungen erhalten

Yannick Bury, der haushaltspolitische Sprecher der CDU, hat weitreichende Änderungen beim Zugang zur Gesundheitsversorgung für Bürgergeld-Empfänger vorgeschlagen. Er argumentiert, dass das aktuelle System, bei dem Steuerzahler die medizinischen Kosten für Bezieher von Grundsicherung tragen, ungerecht und auf Dauer nicht tragbar sei. Seine Vorschläge haben die Debatte darüber neu entfacht, wie die Gesundheitsversorgung für Menschen in sozialer Absicherung gestaltet werden sollte.

Bury kritisierte das bestehende Modell als „nicht zu rechtfertigen“ und monierte, dass versicherte Steuerzahler die Gesundheitskosten für alle Sozialhilfeempfänger übernehmen müssten. Stattdessen plädierte er für eine Rückkehr zum alten Sozialhilfesystem, in dem der Zugang zu medizinischen Leistungen von der Erwerbsbiografie abhing. Damals erhielten Personen, die vor dem Bezug von Leistungen gearbeitet hatten, einen umfassenderen Versicherungsschutz, während andere Einschränkungen hinnehmen mussten.

Er warnte davor, Kosten lediglich zwischen verschiedenen Bereichen des Systems zu verschieben. Zudem forderte Bury eine breitere Diskussion darüber, ob eine Begrenzung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für langzeitarbeitslose Bürgergeld-Bezieher helfen könnte, die öffentlichen Ausgaben zu senken.

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Nach Burys Plan würden Personen, die vor dem Leistungsbezug noch nie gearbeitet haben, künftig weniger medizinische Leistungen erhalten. Er präsentierte dies als Möglichkeit, die Haushaltsbelastung zu verringern, während gleichzeitig Fairness für diejenigen gewahrt bleibe, die durch ihre Erwerbstätigkeit in die Systeme eingezahlt hätten.

Der Vorschlag des CDU-Sprechers würde den Zugang zur Gesundheitsversorgung enger an die vorherige Erwerbstätigkeit knüpfen. Sollte er umgesetzt werden, wäre dies eine Rückkehr zu einem System, das vor den aktuellen Sozialreformen galt. Die Debatte dreht sich nun darum, ob solche Einschränkungen tatsächlich zu Einsparungen führen – ohne dabei neue Ungleichheiten zu schaffen.

Quelle