Bundesnetzagentur entwarnt: Gasreserven stabil – keine akute Versorgungskrise
Anna SchmittBundesnetzagentur entwarnt: Gasreserven stabil – keine akute Versorgungskrise
Die Bundesnetzagentur hat Bedenken hinsichtlich der deutschen Gasreserven zerstreut. Agenturpräsident Klaus Müller betonte, dass eine vollständige Befüllung der Speicher bis Mitte Mai weder wirtschaftlich noch praktisch notwendig sei. Aktuelle Daten zeigen einen stetigen Anstieg der Reserven in den vergangenen zwei Wochen.
Die Gasvorräte sind innerhalb von nur 14 Tagen um drei Prozentpunkte gestiegen. Müller unterstrich, dass die großen Kavernenspeicher Deutschlands bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen vollständig aufgefüllt werden könnten. Zudem versicherte er der Öffentlichkeit, dass es keine Grund zur Sorge um die Versorgungssicherheit gebe.
Der Behördenleiter würdigte die Rolle der Gashändler bei der Aufrechterhaltung stabiler Lieferungen. Vier Flüssiggas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee spielten im vergangenen Winter eine entscheidende Rolle für die Energiesicherheit. Zwar bleibe die Gasspeicherung wichtig, doch der intensive Fokus der Jahre 2022 und 2023 sei nicht mehr in gleichem Maße erforderlich, so Müller.
Die Haltung der Bundesnetzagentur spiegelt Vertrauen in die deutsche Gasinfrastruktur wider. Die Speicherstände steigen weiterhin, und eine schnelle Wiederauffüllung bleibt bei Bedarf möglich. Händler und die bestehende LNG-Kapazität bieten zusätzliche Sicherheit für die Energieversorgung des Landes.






