Berlin eröffnet Notunterkunft in Tegel-Terminal C innerhalb von zwei Stunden

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Zwei Krankenwagen nebeneinander unter einem Dach geparkt, mit einer Person rechts und einem Mann neben dem linken Krankenwagen.

Flüchtlinge in andere Unterkünfte verlegt - Berlin eröffnet Notunterkunft in Tegel-Terminal C innerhalb von zwei Stunden

Am ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel entsteht ein neues EU-konformes Aufnahmezentrum für 2.600 Geflüchtete. Unterdessen hat in Terminal C bereits eine provisorische Notunterkunft ihre Türen geöffnet. Die Einrichtung wurde am Wochenende innerhalb von nur zwei Stunden eingerichtet, um die bestehenden Unterkünfte zu entlasten.

Am Samstag verwandelten die Behörden Terminal C in eine Notaufnahme. Innerhalb weniger Stunden wurden 200 Geflüchtete aus dem Südwesten Berlins dorthin verlegt. Weitere 300 Plätze werden vorbereitet, davon sind bereits 200 belegt.

Trotz der raschen Inbetriebnahme herrscht in der Unterkunft eine ruhige Atmosphäre. Unter den Untergebrachten befinden sich auch Personen mit besonderem Betreuungsbedarf, darunter zehn Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Einige sind auf Beatmungsgeräte angewiesen. Das neue Aufnahmezentrum sollte ursprünglich am 6. Januar 2026 eröffnet werden. Doch der akute Platzmangel machte die schnelle Umwidmung von Terminal C notwendig. Hilfsorganisationen wie DRK, ASB, Johanniter und Malteser leisten vor Ort Unterstützung. Steffen Weickert, kommissarischer Präsident der LAF, dankte den Mitarbeitenden für ihren Einsatz, während Senatorin Cansel Kiziltepe (SPD) die Operation verantwortet.

Die Notunterkunft bietet den Geflüchteten in Berlin nun sofortige Entlastung. Nach Fertigstellung wird das größere Aufnahmezentrum langfristig Platz für 2.600 Menschen bieten. Das Projekt steht für die anhaltenden Bemühungen, den Wohnraumbedarf zu decken und gleichzeitig EU-Standards zu erfüllen.