02 April 2026, 12:20

Aprilscherze in Mainz und der Region sorgen für Lacher und Verwirrung

Ein Plakat mit der Aufschrift "Humoristische Karte von Europa im Jahre 1870", das eine Karte von Europa mit Cartoon-Bildern zeigt.

Aprilscherze in Mainz und der Region sorgen für Lacher und Verwirrung

Mainz und die umliegende Region erlebten in diesem Jahr eine Welle kreativer Aprilscherze

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Von einem Metzger, der zum Küchenchef eines Fußballvereins ernannt wurde, bis hin zu einem Baustopp für historische Stätten – Anwohner und Behörden feierten die Tradition mit viel Einfallsreichtum. Einige der Scherze verbreiteten sich sogar in den sozialen Medien und sorgten für Heiterkeit und Aufmerksamkeit.

Der Tag begann mit einer überraschenden Bekanntmachung von Mainz 05: Peter, ein bekannter ortsansässiger Metzger, behauptete, zum Küchenchef des Fußballclubs berufen worden zu sein. Sein Post am 1. April verbreitete sich rasant und erhielt 447 Likes, bevor der Scherz aufgedeckt wurde.

Unterdessen verkündete Ludwig Holle, der neue Baudezernent von Mainz, dass sämtliche Baustellen der Stadt – darunter auch langjährige Projekte wie das Rathaus und das Gutenberg-Museum – nun unter Denkmalschutz stünden. Er bezeichnete sie als ein "einzigartiges kulturelles Phänomen" und verhängte einen scheinbaren Baustopp. Der Streich spielte mit dem Ruf der Stadt für zähe Bauprozesse.

Auch die Politik blieb nicht verschont: Thomas A. Klann, ein lokaler FDP-Politiker, poste, er trete zur CDU über. Die Ankündigung löste zunächst Verwirrung aus, bis er gestand, dass es sich um einen Aprilscherz handelte. In demselben Beitrag kritisierte er gezielt Desinformation – und setzte damit einen ernsten Akzent unter seinen Scherz.

Doch nicht nur Mainz machte mit: Auch im Ahrtaler schossen skurrile Streiche aus dem Boden. Ein Winzer kündigte den ersten Rotwein-Whirlpool der Welt an, während die Freiwillige Feuerwehr in Ahrweiler ein "Feuerwehrpferd" als neues "Einsatzfahrzeug" vorstellte. Beide Geschichten belustigten die Einheimischen, bis sie als Scherze entlarvt wurden.

Im Rheingau sorgte Schloss Vollrads mit zwei auffälligen Behauptungen für Aufsehen: Zuerst wurde ein Thermalbad mit mineralstoffreichem Quellwasser angekündigt, dann eine Vinotherapie in Räumen, die an die Lagerung hochwertiger Rieslinge erinnern sollten. Keines der Projekte war real – doch die Ideen beflügelten die Fantasie.

Die Scherze reichten von kulinarischen Überraschungen über erfundene Denkmalschutzverordnungen bis hin zu fiktiven Wellnessangeboten. Zwar entbehrten alle Ankündigungen der Wahrheit, doch sie zeugten vom Humor der Region. Die sozialen Medien trugen maßgeblich zur Verbreitung bei – manche Posts sammelten Hunderte Reaktionen, bevor die Wahrheit ans Licht kam.

Quelle