Altersarmut bricht alle Rekorde: 3,7 Millionen Rentner kämpfen ums Überleben

3,7 Millionen Rentner in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen - Altersarmut bricht alle Rekorde: 3,7 Millionen Rentner kämpfen ums Überleben
Altersarmut in Deutschland erreicht Rekordniveau – 3,7 Millionen Rentner betroffen
Die Altersarmut in Deutschland hat 2024 einen traurigen Höchststand erreicht: 3,7 Millionen Rentner sind davon betroffen. Die aktuellen Zahlen zeigen einen drastischen Anstieg derer, die finanziell kämpfen, was Sorgen um die soziale Stabilität des Landes schürt. Experten warnen, dass sich das Problem schneller verschärft als erwartet.
Zwischen 2022 und 2024 stieg die Zahl der Rentner, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, um 328.000 – ein Anstieg um 9,6 Prozent. Insgesamt leben nun 21,2 Prozent aller Rentner in prekären finanziellen Verhältnissen, mehr als in den Vorjahren. Besonders betroffen sind Frauen: 2,267 Millionen von ihnen sind gefährdet, im Vergleich zu 1,477 Millionen Männern.
Innerhalb der beiden Jahre rutschten zusätzlich 184.000 Frauen und 144.000 Männer in die Armut ab. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des nationalen Medianeinkommens zur Verfügung hat. Soziale Ausgrenzung wird zudem an schwerer Entbehrung oder einem Leben in Haushalten mit sehr geringer Erwerbstätigkeit gemessen. Die vulnerabelste Gruppe bleiben junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren, von denen 30,3 Prozent von Armut oder Ausgrenzung betroffen sind. Doch die Rentner stellen mittlerweile die am schnellsten wachsende Risikogruppe dar.
Fabio De Masi, Co-Vorsitzender des Bundesrentnerverbands (BSW), bezeichnete die Altersarmut als „Deutschlands größten sozialen Zündstoff“. Der ehemalige Abgeordnete der Linken kritisierte die Politik, die sich zu sehr auf Sparmaßnahmen konzentriere, statt das Rentensystem langfristig zu stärken und abzusichern.
Die Daten für 2024 bestätigen, dass 3,7 Millionen Rentner in Armut leben oder von Ausgrenzung bedroht sind – die höchste je verzeichnete Zahl. In allen Altersgruppen sind es 21,1 Prozent, die ähnlichen Risiken ausgesetzt sind. Dies unterstreicht die Dimension der Krise. Behörden und Aktivisten stehen unter Druck, die sich verschärfende Lage zu entschärfen, bevor sie weiter eskaliert.

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