21 March 2026, 10:16

1&1-Chef Dommermuth: "Kein Verkauf unseres Mobilfunknetzes – wir bauen aus!"

Ein detailliertes historisches Poster der ersten deutschen Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

1&1 CEO Dommermuth ausschließt Verkauf an Telefónica - 1&1-Chef Dommermuth: "Kein Verkauf unseres Mobilfunknetzes – wir bauen aus!"

Ralph Dommermuth, Chef des Telekommunikationsunternehmens 1&1, hat entschieden zurückgewiesen, dass sein Unternehmen plane, das deutsche Mobilfunknetz zu verkaufen. Der viertgrößte Anbieter des Landes betonte stattdessen erneut sein Engagement, die Netzabdeckung auszubauen und mit den größeren Konkurrenten wie der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica O2 mitzuhalten.

1&1 startete als vierter Mobilfunkanbieter in Deutschland und hat seitdem stetige Fortschritte gemacht. Bis Ende 2025 gab das Unternehmen an, 27 Prozent der Haushalte zu erreichen – und übertraf damit das von der Bundesnetzagentur gesetzte Ziel von 25 Prozent. Nun strebt 1&1 an, bis Ende 2026 eine Abdeckung von 35 Prozent zu erreichen.

Dommermuth bleibt auf Wachstumskurs, zeigt sich aber auch offen für pragmatische Kooperationen. So schlug er vor, Mobilfunkmasten in ländlichen Gebieten gemeinsam zu nutzen, um die Effizienz zu steigern. Bei regulatorischen Fragen hingegen gibt er sich weniger kompromissbereit: Derzeit klagt 1&1 gegen die Bundesnetzagentur, weil diese niedrige Frequenzbänder an etablierte Anbieter verlängert hatte. Dommermuth hält diese Entscheidung für rechtswidrig und betont, dass diese Frequenzen für die Innenraumversorgung entscheidend seien.

Die Markteinführung von 1&1 hat die Branche aufgemischt. Durch den verschärften Wettbewerb sind die Preise für Verbraucher gesunken. Zwar konnte das Unternehmen seinen Marktanteil ausbauen, doch die drei führenden Anbieter verfügen weiterhin über eine deutlich größere Kundenbasis und eine besser ausgebaute Infrastruktur.

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1&1 treibt seine Expansion weiter voran – mit klaren Abdeckungszielen für 2026 und laufenden juristischen Auseinandersetzungen um Frequenzvergaben. Bereits jetzt hat das Unternehmen durch seinen Marktauftritt für sinkende Preise gesorgt, wovon die Verbraucher profitieren. Dommermuths Weigerung, das Netz zu verkaufen, unterstreicht eine langfristige Strategie, um die Position von 1&1 im deutschen Mobilfunkmarkt zu festigen.

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