Zwei außergewöhnliche Chöre prägen die nordrhein-westfälische Musikszene neu
Theo SchmitzZwei außergewöhnliche Chöre prägen die nordrhein-westfälische Musikszene neu
Zwei renommierte Chöre unter der Leitung von Andrea Kautny wurden für ihren nachhaltigen Einfluss auf die Musikszene Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet. Der Chor Tonköpfe, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, und Frauenpower, Deutschlands größter Frauenchor, begeistern weiterhin mit ihrem modernen Klang und ihren mitreißenden Auftritten. Beide Ensembles haben die lokale Kultur geprägt und werden für ihre hohen künstlerischen Maßstäbe sowie ihre emotionale Tiefe gelobt.
Andrea Kautny gründete den Chor Tonköpfe 1999, nachdem sie vergeblich nach einer Gruppe gesucht hatte, die ihrer künstlerischen Vision entsprach. Mit zunächst nur vier Mitgliedern – Andrea Kiefer, Thomas Kiefer, Sabine Krüger und Ulrike Neuendorf – entwickelte sich der Chor zu einer festen Größe im Kulturleben von Willich. Ihre a-cappella-Pop-Arrangements und ihre eindrucksvolle Bühnenpräsenz heben sie von traditionellen Chören ab.
Der Chorverband Nordrhein-Westfalen ehrte Tonköpfe kürzlich für ihr 25-jähriges Wirken. Die Auszeichnung würdigte besonders ihre Fähigkeit, das Publikum zu berühren und die Zuhörer auf eine emotionale Reise durch die Musik mitzunehmen. Diese Anerkennung fiel zusammen mit der ersten regionalen Tournee des Chors, bei der Konzerte im Kölner Tanzbrunnen und im Düsseldorfer Capitol Theater ausverkauft waren.
Kautnys zweites großes Projekt, Frauenpower, entstand aus einem einfachen Aufruf an Sängerinnen. Was als kleine Runde begann, wuchs schnell zu einem 180köpfigen Chor heran. Bekannt für energiegeladene Auftritte mit Rock-, Pop- und Musicalstücken, hat sich Frauenpower zu einer eigenen musikalischen Kraft entwickelt. Beide Chöre vereint Kautnys unverwechselbarer Stil: präzise Musizität, mutige Repertoire-Wahlen und eine einladende Atmosphäre, die ständig neue Mitglieder anzieht.
Auch die vier Gründungsmitglieder von Tonköpfe wurden für ihr Vierteljahrhundert an Engagement gewürdigt. Ihr Einsatz trug maßgeblich dazu bei, dass der Chor heute für Innovation und Exzellenz in der Chormusik steht.
Tonköpfe und Frauenpower bleiben prägende Akteure in der Kunst- und Kulturszene Nordrhein-Westfalens. Ihre Tourneen, Auszeichnungen und die wachsende Zahl an Mitgliedern belegen ihre anhaltende Strahlkraft. Unter Kautnys Leitung definieren beide Chöre weiterhin mit Energie, Können und einer breiten Publikumswirkung die moderne Chorperformance neu.






