Zeki löscht "Richi"-Meme nach Familienprotest aus seinen Soundboxen
Influencer Zeki entfernt viralen "Richi"-Spruch aus seinen Comedy-Soundboxen
Auf Wunsch der Familie Schönbächler hat Influencer Zeki den viralen Spruch "Richi" aus seinen Comedy-Soundboxen entfernt. Der Ausspruch, ursprünglich von Hermann Schönbächler geprägt, war ohne Genehmigung in Zekis Produkten verwendet worden. Mehrere Händler zogen daraufhin verwandte Merchandise-Artikel aus dem Sortiment zurück – aus Sorge um Lizenzfragen und den Willen der Familie.
Der "Richi"-Satz entwickelte sich nach einem Auftritt Hermann Schönbächlers in einer Schweizer TV-Sendung zu einem weitverbreiteten Meme. Zeki integrierte ihn später in seine Soundboxen, die bei Fans großen Anklang fanden. Die Familie Schönbächler hatte die Nutzung jedoch nie autorisiert und erhielt auch keine Tantiemen aus den Verkäufen.
Im Dezember stoppten Händler wie Brack und Galaxus den Verkauf von Zekis Soundboxen, nachdem Berichte auf fehlende Lizenzen für die Audio-Clips hingewiesen hatten. Brack nahm sämtliche betroffenen Produkte aus dem Angebot, während Galaxus sie zunächst weiterführte – in der Annahme, dass Swissmeme, das Unternehmen hinter Zekis Marke, die notwendigen Rechte gesichert habe. Die Familie Schönbächler forderte zudem ein Ende der Verbreitung des Memes und verwies auf den Respekt vor ihrer Privatsphäre, insbesondere zum Schutz ihrer Kinder.
Mittlerweile hat Zeki seine Soundboxen an die rechtlichen Vorgaben angepasst. Gleichzeitig signalisierte er Offenheit für eine mögliche Zusammenarbeit mit der Familie Schönbächler in der Zukunft. Andere Händler, darunter auch Galaxus, räumten unterdessen Fan-Artikel mit dem "Richi"-Spruch aus ihren Lagern.
Die Änderungen bedeuten, dass Zekis Soundboxen den "Richi"-Meme nicht mehr enthalten und betroffene Produkte aus den Regalen großer Händler verschwunden sind. Der Wunsch der Familie Schönbächler nach Privatsphäre wurde damit berücksichtigt, während Zeki weiterhin an einer künftigen Kooperation interessiert ist. Der Fall wirft einmal mehr Fragen zu Lizenzierung und Einwilligung bei viralem Content auf.






