15 April 2026, 12:19

Zeitumstellung 2023: Wie Arbeitszeiten und Löhne von Beschäftigten betroffen sind

Plakat mit schwarzem Hintergrund, auf dem "Northwestern Pacific California Official Time Schedule" steht.

Zeitumstellung 2023: Wie Arbeitszeiten und Löhne von Beschäftigten betroffen sind

Zeitumstellung 2023: Wie sich Arbeitszeiten und Löhne für Beschäftigte ändern

In Deutschland werden die Uhren 2023 zweimal umgestellt – mit Auswirkungen auf Arbeitszeiten und Gehälter vieler Arbeitnehmer. Die erste Umstellung findet am 28. März statt, wenn die Uhr um eine Stunde vorgestellt wird. Die zweite folgt am 25. Oktober, wenn sie wieder zurückgestellt wird. Diese Änderungen können Schichtlängen und Löhne beeinflussen, abhängig von Arbeitsverträgen und betrieblichen Regelungen.

Frühjahrs-Umstellung (28. März): Eine Stunde weniger Um 2 Uhr nachts springt die Zeit direkt auf 3 Uhr – die Nacht wird damit um eine Stunde kürzer. Arbeitgeber dürfen von Beschäftigten nicht einfach verlangen, die "verlorene" Stunde nachzuarbeiten. Stundenlohnkräfte könnten ohne vertragliche Regelungen oder betriebliche Vereinbarungen weniger Lohn erhalten. Bei festen Monatsgehältern bleibt das Einkommen hingegen unverändert.

Herbst-Umstellung (25. Oktober): Eine Stunde mehr Wenn die Uhren zurückgestellt werden, können Schichten plötzlich eine Stunde länger dauern. Arbeitgeber dürfen Mitarbeiter in der Regel die volle geplante Arbeitszeit abverlangen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Diese Praxis entspricht der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, das kontinuierliche Dienstleistungen während der Zeitumstellung unterstützt. Ob die zusätzliche Stunde tatsächlich gearbeitet werden muss, hängt jedoch von individuellen Verträgen, Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen ab.

Überstunden und Ausgleich: Was gilt? Überstunden in diesen Phasen können bereits im Bruttolohn enthalten sein, als Freizeitausgleich gutgeschrieben oder extra vergütet werden. Fehlt eine vorherige Absprache, dürfen Arbeitgeber Überstunden meist nur anordnen, wenn sie bezahlt oder ausgeglichen werden. Die Folgen sind unterschiedlich: Festangestellte mit Gehalt spürt die Umstellung finanziell nicht, während Stundenlöhner ohne spezielle Regelungen kürzere Lohnabrechnungen riskieren.

Fazit: Arbeitsverträge und Gesetze beachten Die Zeitumstellungen im März und Oktober wirken sich je nach Arbeitsplatz unterschiedlich auf Schichtlängen und Verdienst aus. Arbeitgeber müssen bestehende Verträge und rechtliche Vorgaben einhalten, wenn sie Dienstpläne anpassen. Beschäftigte sollten ihre Verträge prüfen, um zu klären, wie sich ihre Arbeitszeit oder ihr Lohn durch die Umstellung ändern könnte.

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