Wie das Vierer-Netzwerk seit 20 Jahren Europa zusammenbringt
Das Vierer-Netzwerk wurde am 21. Mai 2003 in Mainz gegründet. Initiiert wurde es von Rheinland-Pfalz, Burgund, der Woiwodschaft Oppeln und Mittelböhmen. Ziel der Partnerschaft ist es, durch konkrete Projekte die Verbindungen zwischen West- und Osteuropa zu stärken.
Von Anfang an verfolgte das Netzwerk das Ziel, die Kluft zwischen dem „alten Europa“ und seinen östlichen Nachbarn zu überbrücken. Lokale Akteure, darunter Regionalbüros in Mainz und Dijon, trugen maßgeblich zu seinem Erfolg bei.
2018 fasste Rheinland-Pfalz seine verschiedenen Partnerschaftsgruppen zur Partnerschaftsvereinigung Rheinland-Pfalz/4-Netzwerk zusammen. Dieser Schritt vereinfachte die Zusammenarbeit zwischen den Regionen. Zudem empfing der Landtag Überlebende des Massakers von Lidice, um das Bewusstsein für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs zu vertiefen.
Eines der erfolgreichsten Projekte der Initiative ist das Deutsch-Französische Schülerparlament. Die demokratische Bildung bleibt ein zentraler Schwerpunkt – besonders vor dem Hintergrund wachsender nationalistischer Strömungen in Teilen der EU.
Das Vierer-Netzwerk gilt als Vorbild für das Europa, das seine Mitglieder gestalten möchten. Es fördert Solidarität und gemeinsame Ziele. Astrid Schmitt, eine prägende Persönlichkeit des Netzwerks, betont, dass die Pflege von Freundschaft und grenzüberschreitender Zusammenarbeit heute wichtiger sei denn je.






