Wie das "Mitten am Rhein"-Netzwerk die Region nachhaltig veränderte
„Mitten am Rhein“-Städtenetzwerk: Von der Idee zur nachhaltigen Regionalpartnerschaft
Das Städtenetzwerk „Mitten am Rhein“ wurde im Januar 2018 von elf Kommunen zwischen Koblenz und Bonn ins Leben gerufen. Unterstützung erhielt die Initiative vom Innenministerium und für Sport Rheinland-Pfalz. Ziel war es, die regionale Zusammenarbeit in zentralen Bereichen wie Mobilität, Tourismus und Digitalisierung zu stärken.
Den Anstoß für die Gründung gaben zwei ehemalige Bürgermeister, Bernd Weidenbach und Michael Mahlert, die nach dem Verzicht auf die Bundesgartenschau 2029 neue Chancen für die Region nutzen wollten. Ein erstes großes Vorhaben war die Entwicklung einer gemeinsamen „Mobilitätsstrategie 2030+“ für den Rhein-Korridor.
Um den Tourismus zu fördern, wurden an zehn Aussichtspunkten der Region überdimensionale Fotorahmen aufgestellt. Auch die Digitalisierung spielte eine zentrale Rolle: In einem Pilotprojekt kam der humanoide Roboter Pepper in beteiligten Kommunen zum Einsatz. Strategische Partnerschaften mit Hochschulen, Verbänden und Ministerien prägten die Ausrichtung des Netzwerks.
Die Förderung für den kommunalen Verbund läuft Ende 2023 aus. Dennoch werden viele Projekte aufgrund ihrer Bedeutung für die Modellregion fortgeführt. Von Anfang an ging es darum, durch gemeinsame Infrastrukturprojekte eine nachhaltige Zukunft zu sichern.
Zwar endet die formelle Zusammenarbeit, doch das „Mitten am Rhein“-Netzwerk wird durch künftige Partnerschaften weiterbestehen. Die Schwerpunkte Mobilität, Tourismus und Digitalisierung bleiben dabei zentral. Die in der Region etablierten Kooperationsstrukturen werden die offizielle Förderphase überdauern.






