13 June 2026, 02:19

Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit neuem E-Lkw-Ladezentrum

Weihenstephan eröffnet Lade- und Energiedepot für Elektrolkwickes

Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit neuem E-Lkw-Ladezentrum

Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising ein neues, batteriegestütztes Ladezentrum für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Die Anlage entstand in Zusammenarbeit mit Delta Charge und stellt einen bedeutenden Schritt in den Nachhaltigkeitsbemühungen der Brauerei dar. Sie zählt zu den ersten ihrer Art bei einer großen deutschen Brauerei.

Das Depot vereint Schnellladetechnik, Batteriespeicher, Solarstrom und ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem. Zwei an der Decke montierte Ladestationen liefern jeweils 150 kW Leistung, während ein modularer Batteriespeicher zunächst 125 kW bei einer Kapazität von 257 kWh bereitstellt. Bei Bedarf lässt sich das System auf 375 kW und 771 kWh erweitern.

Der Batteriespeicher ist mit der hauseigenen 380-kWp-Solaranlage verbunden, sodass der vor Ort erzeugte Solarstrom die Ladeinfrastruktur versorgt. Ein KI-basiertes Steuersystem optimiert die Energieverteilung zwischen Solarmodulen, Batterie und Ladestationen. Dadurch verringert sich die Abhängigkeit vom Stromnetz, und Spitzenlasten werden reduziert.

Das Projekt ist Teil der umfassenden Strategie Weihenstephans, betriebliche Emissionen durch den Umstieg auf Elektro-Lkw zu senken. Dank des skalierbaren Designs lässt sich die Lösung auch für andere Logistik- und Industrieanwendungen anpassen und unterstützt so die schrittweise Elektrifizierung von Fuhrparks.

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Das neue Ladezentrum stärkt die Dekarbonisierungsbestrebungen der Brauerei. Durch die Kombination aus erneuerbaren Energien, intelligenter Speicherung und Schnellladetechnik entsteht ein autarkes System. Die Technologie kann als Vorbild für ähnliche Vorhaben in anderen Branchen dienen.

Quelle